Die Chefkorrespondentin des Senders fürs Weiße Haus wird von Donald Trump besonders oft mit Schmähungen bedacht. Sie hat sich eine Methode für den Umgang damit zurechtgelegt.
Pressefreiheit
:Trump muss verbannte Journalisten wieder zulassen
Ein Richter verwirft den Ausschluss von drei Medienorganen aus dem Weißen Haus als verfassungswidrig – beim Staatsbesuch von Xi Jinping wurde ihnen der Zutritt erst verweigert, dann gewährt und dann wieder verweigert.
Weißes Haus
:US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
In Solidarität mit CNN weigert sich sogar Fox News, über die Reise des US-Präsidenten zur UN-Generalversammlung zu berichten. Es gibt eine gemeinsame Erklärung der TV-Sender zur Pressefreiheit.
MeinungUSA
:Donald Trump vergreift sich schon wieder an der Meinungsfreiheit
Nun also haben CNN, MS Now und „Politico“ keinen Zutritt mehr zum Weißen Haus. Hoffentlich stoppt ein Gericht auch diesen Unsinn des US-Präsidenten.
USA
:Trumps neueste Attacke auf die Pressefreiheit
Der US-Präsident will die Sender CNN und MS Now sowie „Politico“ aus dem Weißen Haus werfen, weil ihm deren Berichterstattung nicht gefällt. Die Verbannten erinnern an die Verfassung.
Kolumne „Schon Schön“
:Ms. Pokerface
Seit Jahren diffamiert Donald Trump die CNN-Reporterin Kaitlan Collins auf das Wüsteste. Sie sei dumm, solle nicht so blöde Fragen stellen. Jetzt fand er, sie solle mehr lächeln. Und Collins? Ficht das einfach nicht an.
Korrespondenten-Dinner
:„Wenn ich weg bin, werdet ihr alle pleitegehen“
Beim Korrespondenten-Dinner gibt sich der US-Präsident selbstironisch, politisch äußert er sich wenig. Und setzt sich stattdessen eine Mütze mit der Aufschrift „Trump 2028“ auf.
Zum Tod von Ted Turner
:Er machte uns zu Zeugen
Der CNN-Gründer Ted Turner machte aus Nachrichten Unterhaltung, übertrug den Krieg live und prägte so das moderne Fernsehzeitalter wie wenige andere. Nun ist er mit 87 Jahren gestorben.
Medienbranche
:CNN-Gründer Ted Turner ist tot
Turner galt als Pionier des 24-Stunden-Fernsehens und engagierter Unternehmer. Jetzt ist er im Alter von 87 Jahren gestorben.
Hollywood
:Warner-Aktionäre billigen Kauf durch Paramount
Einer der größten Deals der US-Filmbranche nimmt eine wichtige Hürde. Doch Wettbewerbshüter haben den Kauf des Filmstudios durch seinen Kontrahenten noch nicht abgesegnet. Der Deal könnte auch für den Trump-kritischen Nachrichtensender CNN Folgen haben.
Journalismus
:„Ich bin nur Fred Pleitgen, nicht James Bond“
Eben noch war er in Iran: Frederik Pleitgen berichtet seit zwanzig Jahren aus Kriegs- und Krisengebieten. Wie kann man dort arbeiten – und wie in diesen Zeiten als Journalist für Trumps Erzfeind, den US-Sender CNN? Ein Gespräch über Erlebnisse, die ihn verfolgen.
Energie
:IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ern
Fatih Birol sieht die Energiesicherheit durch den Iran-Krieg massiv bedroht. Zudem übt er Kritik an Deutschlands Energiepolitik.
Debatte
:Warum Timothée Chalamet sich irrt
Ballett und Oper interessieren niemanden mehr? Mit dieser Aussage zieht der Hollywoodstar die Wut einer Branche auf sich, die man besser nicht mit Respektlosigkeit straft.
Übernahme von Warner Bros.
:Eine einzige Familie greift nach der Medienmacht
Warner Bros. Discovery stimmt der Übernahme durch Paramount Skydance zu. Bekommen Trump-Verbündete jetzt Zugriff auf den liberalen Sender CNN?
Hollywood-Studio Warner
:Netflix gibt auf – jetzt kommen die Trump-Leute
Der Streaming-Konzern Netflix zieht im Bieterwettstreit um das Hollywood-Studio Warner Bros. nicht mehr nach. Jetzt könnte der Weg für Paramount frei sein – und damit für einen Vertrauten von Präsident Donald Trump.
Stephen Colbert vs. Trump-Regierung
:Dann eben auf Youtube
Stephen Colbert macht seinem Sender CBS Zensurvorwürfe, weil er ein Interview mit dem Senatskandidaten James Talarico nicht senden durfte. Und zeigt es dann trotzdem im Netz.
USA
:Immer mehr Amerikanern gefällt nicht, was Trump macht
Sogar unter den Republikanern wächst der Unmut. Ihr Vorwurf: Der Präsident kümmere sich zu viel um seine außenpolitischen Abenteuer und zu wenig um die heimische Wirtschaft.
Hollywood
:Tech-Milliardär Ellison garantiert Teil des Warner-Gebots
Warner Brothers hat die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison abblitzen lassen und sich für das Übernahmeangebot von Netflix entschieden. Ellison bessert nun nach.
Herausgabe der Epstein-Akten
:„Sie war jeden einzelnen Tag ihres Lebens im Überlebensmodus“
Virginia Giuffre, die sich im April das Leben nahm, war das bekannteste Missbrauchsopfer im Epstein-Skandal. Ein Gespräch mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin.
USA
:Trump wittert Chance bei Bieterschlacht um Warner Bros.
Paramount will Netflix ausbooten und den Warner-Konzern schlucken – mitsamt dem Fernsehsender CNN. Gelingt der Deal, gäbe es wohl ein Trump-kritisches Medium weniger.
US-Medienindustrie
:Paramount überbietet Netflix im Übernahmekampf um Warner
Am Freitag sah Paramount noch wie der Verlierer gegen Netflix aus. Doch jetzt hat der Konzern im Multi-Milliarden-Bieten um das Film- und Fernsehstudio Warner nachgelegt.
Nach dem Kauf von Warner
:Macht Netflix jetzt Hollywood kaputt?
Die Frage nach dem Mega-Deal zwischen Netflix und Warner lautet: Ist Netflix-Chef Ted Sarandos, der den 82,7-Milliarden-Dollar-Kauf eingefädelt hat, nun der Superheld oder der Bösewicht der Branche?
Milliardenübernahme
:Netflix steigt groß in Hollywood ein
Der Streaming-Anbieter will die Traditionsfirma Warner Brothers in Hollywood für sehr viel Geld kaufen und seine Position ausbauen. Der Deal hat auch eine politische Dimension.
Weißes Haus
:Oval Office aus dem Baumarkt?
Donald Trump schmückt das Weiße Haus in königlichem Prunk. Nur: Der neue Gold-Stuck hat große Ähnlichkeiten zu Plastikelementen von Home Depot. Über die verlässliche Stillosigkeit eines zunehmend autoritären Präsidenten.
Disney-Konzern
:Viel Boykott um nichts
Die Aufregung rund um die Absetzung der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel hätte größer kaum sein können. Hollywoods Mega-Stars protestierten gegen den Disney-Konzern, manche riefen gar zum Boykott auf. Mit Erfolg, Kimmel darf zurück auf den Bildschirm. Was bedeutet das für Disney?
USA
:Gespräch mit einem Toten
Der ehemalige CNN-Journalist Jim Acosta lässt für ein Interview mithilfe von KI ein Opfer des Parkland-Amoklaufs auferstehen. Über die ethischen Grenzen des KI-Einsatzes.
MeinungUSA
:Das liberale Amerika hat Trump den Weg geebnet
Wenn Journalisten und das demokratische Establishment ihren Job gemacht hätten, wäre Donald Trump womöglich nicht noch einmal Präsident geworden.
USA
:Achtung, Abschiebegefahr
Die App „ICEBlock“ soll ihre Nutzer vor den Beamten der US-Abschiebebehörde ICE warnen. Das passt der Trump-Regierung gar nicht. Da ist es egal, ob das Programm überhaupt funktioniert.
USA
:Film- und Fernsehriese Paramount zahlt 16 Millionen Dollar an Trump
Mit der außergerichtlichen Einigung gibt das Unternehmen im Rechtsstreit seiner Tochter CBS mit dem US-Präsidenten nach. Ein weiterer Sieg für Trump – und ein Schlag für die Pressefreiheit.
Medien in den USA
:„Nie eine gute Zeit, sich einem Tyrannen zu beugen“
Der CNN-Journalist Jim Acosta verabschiedet sich wenige Tage nach Donald Trumps Inauguration von dem Nachrichtensender – mit mahnenden Worten.
Syrien
:Das falsche Opfer
Die CNN-Reporterin Clarissa Ward befreit vor laufenden Kameras einen Gefangenen des syrischen Geheimdiensts aus einer Zelle. Ein TV-Märchen – mit einem Schönheitsfehler.
US-Wahl im Fernsehen
:Wer wach bleiben will, schaut CNN statt ZDF
Das deutsche Fernsehen stellt ein journalistisch interessantes Programm zusammen – und wird manchmal etwas gemütlich. Ein Hauch „Wetten, dass..?“ weht durch die deutsche US-Wahlnacht.
US-Wahlkampf
:„Meine Werte haben sich nicht geändert“
In ihrem ersten Interview als Präsidentschaftskandidatin muss Kamala Harris ihre politischen Kursänderungen verteidigen. Auf Trumps Beleidigungen hat sie eine kurze und deutliche Antwort.
Attentat auf Donald Trump
:Das 1000-Quellen-Prinzip
Die Berichterstattung in den USA nach dem Attentat auf Donald Trump zeigt: Es gibt kaum mehr objektive Medien in diesem Land – obgleich sich gerade jene TV-Sender, die als Symbole für die Spaltung gelten, zunächst redlich mühten.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Grüne Kanzlerkandidatur: Wieso Baerbock den Weg für Habeck freimacht
In einem Interview mit CNN hat Außenministerin Annalena Baerbock ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur bekannt gegeben. Warum dort – und was bedeutet das jetzt für die Grünen?
TV-Duell USA
:So jung kommen wir nicht mehr zusammen
Wenn sich Joe Biden und Donald Trump nach fast vier Jahren mal wieder zum TV-Duell treffen, warten alle nur darauf, dass einer der zwei Alten großen Unsinn redet. Dummerweise sind es aber 90 Minuten, die möglicherweise über die Zukunft der Welt entscheiden.
Der Krieg im Fernsehen
:Die trübe Evidenz der Bilder
Eine Woche Kriegsberichterstattung aus Israel und Gaza in den Fernsehnachrichten: Wenn das Ringen um Objektivität und Konzentration auf das Wichtige an seine Grenzen stößt.
CNN-Chef Mark Thompson
:Der weiße Ritter
Von Montag an soll der Brite Mark Thompson den gebeutelten US-Fernsehsender CNN vor dem Untergang retten – so wie zuvor die New York Times. Wer ist der Mann, der sich das im Rentenalter noch antut?
US-Journalismus
:Mark Thompson wird neuer Chef von CNN
Der frühere Chef der New York Times, Mark Thompson, übernimmt von Chris Licht. Der hatte versucht, den US-Sender glaubhafter für konservative Zuschauer zu machen.
Florida
:Trump scheitert mit Klage gegen CNN
Weil der Sender ihn angeblich mit Hitler verglichen hatte, forderte der Ex-Präsident 475 Millionen Dollar. Der Richter nannte die Äußerungen "abstoßend, aber nicht verleumderisch".
Fehde um Tucker Carlson
:Musk hat einen neuen Gegner: Fox News
Der TV-Sender will verbieten, dass sein einstiger Star-Moderator Tucker Carlson auf Twitter sendet. Das zeigt einerseits die Angst der US-Nachrichtensender - und andererseits, was Elon Musk wirklich mit Twitter vorhat.
US-Journalismus
:Wofür steht CNN?
Der berühmte US-Nachrichtensender wirft seinen Chef Chris Licht raus. Die Frage ist nun: Wie geht es weiter im brutalen Kampf um Aufmerksamkeit?
USA
:Er sollte Ruhe und Erfolge liefern. Er brachte jeweils das Gegenteil
Chris Licht muss als CNN-Chef nach einem Jahr wieder gehen. Er bleibt in Erinnerung als jemand, der an Trump gescheitert ist. Und an sich selbst.
US-Fernsehen
:CNN-Chef Chris Licht geht
Nach nur einem Jahr tritt der US-Journalist von seinem Posten zurück. Grund ist die andauernde Krise des Senders - und ein Interview mit Donald Trump.
Die US-Medien und Donald Trump
:Gut bedient
CNNs viel gescholtenes "Townhall-Meeting" mit Donald Trump nährt Befürchtungen für den kommenden Wahlkampf: Haben die US-Medien denn nichts gelernt im Umgang mit dem Demagogen?
Donald Trump auf CNN
:„Town Hall“ mit Trump
Einen Tag nach seiner Verurteilung wegen eines sexuellen Übergriffs stellt sich Donald Trump bei CNN den Fragen einer Moderatorin und des Publikums.
Donald Trump
:Ein Amerika, das sich vor sich selbst gruselt
Erstmals seit sieben Jahren hat der US-Sender CNN Donald Trump eingeladen. Über einen sehr amerikanischen Abend voller Lügen, der vor allem dem Ex-Präsidenten und dem Sender selbst genutzt haben dürfte.
Psychologie
:Die Verführbarkeit der anderen
Anhängern der politischen Gegenseite wird gerne unterstellt, sie seien besonders empfänglich für Manipulation. Welches Phänomen dahintersteckt.
US-Medien
:Mehr nach rechts?
Die Pandemie bescherte dem Nachrichtensender CNN Traumquoten. Seitdem geht es bergab, der Sender tut sich unter dem neuen Chef schwer.
CNN+ wird eingestellt
:"Einzigartige Scheiß-Situation"
Warum der amerikanische Streamingdienst CNN+ gerade mal einen Monat überlebt hat.