Wer in deutschen Nachrichtensendungen zu drängenden Problemen der Gegenwart befragt werden will, sollte umsatteln und künftig für einen sogenannten Thinktank arbeiten. Dieser Eindruck drängt sich zumindest in den Tagesthemen oder dem Heute-Journal gerade auf. Eine kleine, unvollständige Auswahl der letzten Woche: Expertinnen und Experten der Thinktanks "Agora Verkehrswende", "New Climate Institute", "Stiftung Wissenschaft und Politik", "German Institute for Defence and Strategic Studies", "European Council on Foreign Relations", "Chatham House" und "German Marshall Fund" wurden in ARD und ZDF zu aktuellen politischen Problemen interviewt und auf die Lösungsvorschläge ihrer Einrichtungen angesprochen.
NachrichtenFrag doch mal den Thinktank
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Das ZDF führt eine öffentliche Liste mit Hunderten Experten. Darauf stehen auch: Laura von Daniels (Stiftung Wissenschaft und Politik), Quentin Peel (Chatham House), Ulrike Franke (European Council on Foreign Relations), Niklas Höhne (New Climate Institute) und Wiebke Zimmer (Agora Verkehrswende).
Simon/Imago/ECFR/dpa/AgoraExperten aus "Denkfabriken" sitzen bei ARD und ZDF gerade ständig in Talkshows und Nachrichtensendungen. Warum das problematisch ist.
Von Andreas Bernard
