Bangladesch

Der bekannte Fotograf Shahidul Alam saß insgesamt 107 Tage in Bangladesch im Gefängnis, weil ihm vorgeworfen wurde, er habe durch "provokante" Aussagen Angst und Panik verbreitet. Seiner Festnahme war ein Interview mit dem TV-Sender Al Jazeera vorausgegangen, in dem er unter anderem Kritik am harten Vorgehen der Regierung gegen Studentenproteste in der Hauptstadt Dhaka geübt hatte. Im November 2018 kam der preisgekrönte Fotojournalist gegen Kaution frei, das Gericht ließ die Anschuldigungen aber dennoch nicht fallen.

Dieses Foto von Sumon Paul von der von Alam gegründeten Fotoagentur Drik (deutsch: Vision) zeigt Familienangehörige und Freunde mit Shahidul Alam bei seiner Freilassung im November 2018 vor dem Zentralgefängnis in der Hauptstadt Dhaka.

Bild: Sumon Paul / Drik 3. Mai 2019, 11:582019-05-03 11:58:13 © SZ.de/tmh/cag