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Tourismus:Kein Ansturm auf Ausflugsziele: Hoffnung auf besseres Wetter

Bayern
Zwei Männer wandern durch den Wald. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

München (dpa/lby) - Bei meist bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen ist der vielerorts erwartete Ansturm auf die Ausflugsziele in Südbayern zumindest am Samstag ausgeblieben. So war es am ersten Tag der Pfingstferien auf den Straßen ausgesprochen ruhig, wie die Polizei Oberbayern mitteilte. "Mich wundert das auch", sagte ein Sprecher, es sei vor allem auf den Autobahnen sehr wenig los gewesen. Lediglich am Grenzübergang nach Salzburg gebe es etwas Rückstau bei der Ausreise. Bis zum Nachmittag blieb das so.

Seit Samstag dürfen Hotels und andere Beherbergungsbetriebe in Bayern auch wieder touristische Übernachtungen anbieten, ebenso nahmen die Seenschifffahrt und die Seilbahnen ihren Betrieb wieder auf. Allgemein wurde für das Wochenende erwartet, dass die Menschen nach den wochenlangen Beschränkungen durch die Corona-Krise wieder zu den Ausflugszielen in die Berge und an die Seen strömen werden, zumal auch die Wetteraussichten zumindest für den Wochenbeginn gut sind.

Am Samstag konnte davon allerdings noch nicht die Rede sein. Sehr wechselhaft zeigte sich das Wetter vor allem in der Südhälfte des Freistaats. Vereinzelt musste südlich der Donau auch mit Regenschauern gerechnet werden, die Temperaturen lagen im Süden bei 13 Grad. Weitaus besser sah es da schon am Main aus. Mit sonnigen Abschnitten wurden dort 21 Grad erreicht. Am Sonntag sollte sich auch im Süden die Sonne öfter zeigen, allerdings wurde erst für Montag mit richtigem Ausflugswetter gerechnet.

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