Mutterschutz:Wie lange darf eine Frau stillen?

Lesezeit: 7 min

Mutterschutz: "Ich hätte das Abstillen eben gerne geschehen lassen", sagt Zahnärztin Malos Neutz.

"Ich hätte das Abstillen eben gerne geschehen lassen", sagt Zahnärztin Malos Neutz.

(Foto: Bert Bostelmann/bildfolio)

Ein Jahr Muttermilch reicht, befindet eine Krankenkasse. Das steht in keinem Gesetz, widerspricht ein Gericht. Über den Fall der Zahnärztin Malos Neutz - und was er über das Mutterbild in der Gesellschaft erzählt.

Von Barbara Vorsamer

Malos Neutz stillt inzwischen nicht mehr, nur damit das gleich klar ist. Das Kind, mit dessen Nahrungsquelle sich ein Gericht beschäftigen musste, wird demnächst fünf Jahre alt, ein Jahr bekam es die Brust. Auch den zweijährigen Bruder hat sie im Januar abgestillt, seitdem arbeitet sie wieder. Da sie Zahnärztin ist, schließen sich Stillen und Arbeiten aus, da geht nichts mit Abpumpen in der Mittagspause wie in manchen anderen Berufen. "Mein Produkt wäre vergiftet", sagt Neutz und erwähnt Amalgamfüllungen, Wolken aus Kunststoffstaub und Röntgenstrahlung.

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