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Reden wir über Liebe:"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"

"Pandaisierung des Geschlechtslebens" nennt es Wilhelm Schmid, wenn Paare keine Energie für Erotik mehr haben.

(Foto: Illustration Jessy Asmus)

Zu viel Stress, zu wenig Sex - die Energie reicht bei vielen Paaren gerade noch für Netflix. Selbst schuld, sagt der Philosoph Wilhelm Schmid. Warum oft schon nach neun Monaten der Sex weniger wird und was man dagegen tun kann.

Von Violetta Simon

Es ist wohl kaum zu vermeiden, dass Paaren mit der Zeit die Erotik abhandenkommt. In seinem Buch "Sexout" beschreibt der Philosoph Wilhelm Schmid, 67, zehn unterschiedliche Wege, diesem Problem zu begegnen. Unter anderem, indem man kein Problem darin sieht. "Den meisten Druck machen wir uns selbst, statt zu überlegen, was uns gerade guttun würde", sagt der vierfache Familienvater, der in seiner Zeit als philosophischer Seelsorger in einem Schweizer Krankenhaus einiges über Ängste und Wünsche der Menschen gelernt hat. Ein Gespräch über Trägheit, den Erotikkiller Netflix - und was das mit dem Sexleben von Pandabären zu tun hat.

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