Migrationsdebatte:Der Wunsch nach einer Migrationspolitik auf dem Bierdeckel ist groß

Flüchtlinge in Deutschland: Zwei Männer in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen

Geduldsprobe: Zwei Männer warten in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Hier sind derzeit etwa 3500 Menschen aus unterschiedlichen Ländern untergebracht, die von hier aus auf kommunale Einrichtungen verteilt werden.

(Foto: Boris Roessler/dpa)

Zu hektisch und laut ist die Asyldebatte, findet unser Autor. Zwischen Überforderungsrufen und vollmundigen Versprechen verlieren wir uns im emotionalen Klein-Klein. Analyse eines Migrationsforschers.

Von Hannes Schammann

Haben Sie sie auch gesehen? Diese Bilder von zweckentfremdeten Sporthallen, die seit einigen Wochen durch die Medien gehen? Das Feldbett unterm Basketballkorb symbolisiert offenbar besonders gut die Überforderung der Kommunen bei der Flüchtlingsaufnahme und die Einschränkungen für die aufnehmende Bevölkerung. Ein gesellschaftlicher Konsens bildet sich heraus: Wir haben zu wenig Platz für zu viele Menschen. Es reicht.

Zur SZ-Startseite

Migration
:Und alle wollen mehr Geld vom Bund

Änderung des Grundgesetzes, Abbau von "Pullfaktoren", Asylverfahren außerhalb Europas. Vor der Ministerpräsidentenkonferenz könnten die Forderungen aus den Ländern nicht unterschiedlicher sein. Wer was fordert - ein Überblick.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: