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Gesellschaft - Dresden:Bisher 600 Mitmach-Projekte in Kohleregionen gefördert

Dresden (dpa/sn) - In den beiden sächsischen Kohleregionen sind im Zuge der 2019 aufgelegten Mitmach-Fonds bisher 611 Projektideen gefördert worden. Dafür gab der Freistaat insgesamt 3,2 Millionen Euro aus, wie der Minister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt (CDU), am Dienstag in Dresden sagte. Er sprach von einer Erfolgsgeschichte, die vom großen Engagement der Menschen zeuge, den bevorstehenden Strukturwandel mitzugestalten.

Der Ideenwettbewerb, zu dem bei der Premiere rund 1500 Projekte eingereicht wurden, geht in eine zweite Runde. Bewerbungen sind vom 1. Februar bis 15. März möglich. Erstmals sollen auch Projekte von Kommunen und deren Einrichtungen zur Vernetzung mit den Bürgern für bessere Lebensqualität und Mobilität prämiert werden. Gefragt sind zudem innovative Geschäftsideen, die nachhaltig zur Aufwertung der beiden Braunkohleregionen im Freistaat beitragen. "Die Preiskategorie "Existenzgründer" ist als Anschubfinanzierung in der Vorgründungsphase, wo häufig das Geld fehlt, dazugekommen", sagte Schmidt.

Der "Sächsische Mitmach-Fonds" richtet sich an Bürger, Vereine, Verbände, Kommunen, Stiftungen, soziale Träger, Schulen und wissenschaftliche Einrichtungen in der Lausitz sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen. Auch 2020 stehen je 1,5 Millionen Euro pro Revier zur Verfügung, in der Lausitz werden zudem wieder zusätzlich 200 000 Euro ausgelobt, um Initiativen des sorbischen Volkes zu fördern.