Interview mit Erwin Huber:"Die letzte Stufe zur Rücksichtslosigkeit wollte ich mir nie antun"

Erwin Huber

"Im Gegensatz zu Schröder oder Seehofer habe ich mit meiner schweren Kindheit nie kokettiert." Erwin Huber im Hofbräukeller in München.

(Foto: Friedrich Bungert)

Der frühere CSU-Chef Erwin Huber begann mit über 70 Jahren, Philosophie zu studieren. Ein Gespräch über langfristiges Denken in der Politik, was er zur Klimafrage sagt und wie sein Studium seinen Blick auf die Welt verändert.

Interview von Thilo Komma-Pöllath

Das Landtagsstüberl im Münchner Hofbräukeller ist an diesem Montag, vier Wochen vor der Bundestagswahl, coronabedingt gesperrt. Für ihn gibt es trotzdem eine Ausnahme: Erwin Huber, 75, ehemaliger CSU-Chef, bayerischer Wirtschafts- und Finanzminister. Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist Huber Student an der Hochschule für Philosophie München, aktuell im 6. Semester, für das Vorexamen "Philosophicum" fehlt ihm noch eine Hausarbeit. Erwin Huber war Strauß-Zögling, Stoiber-Vertrauter und Seehofer-Intimfeind, heute interessieren ihn andere Denkergrößen: Descartes, Hume, Hegel, Wittgenstein, Kant, Habermas. Ein Gespräch über Philosophie.

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