"If I was your mother", sang Jon Bon Jovi in den Neunzigern, und mit ähnlichem Gestus hat der Rockstar im US-Staat New Jersey Ende Oktober ein Restaurant für Bedürftige eröffnet. Im "Soul Kitchen" müssen arme Menschen nur so viel zahlen, wie sie können, um ihren Hunger zu stillen. In dem Restaurant in Red Bank an der Atlantikküste solle Hungrigen ganz ohne Stigma einer Suppenküche geholfen werden, sagte der Sänger.

Also stehen auf der Speisekarte mehrere Gerichte, aber keine Preise. Wer gar kein Geld hat, bekommt etwas zu essen, wenn er dafür Arbeiten im Restaurant oder Sozialbereich übernimmt. Bon Jovi hat auch schon selbst zugelangt und Teller gespült. Kochen werde er allerdings nicht, sagte der 49-Jährige, davon habe er keine Ahnung. Aber er kann sich das Personal für die Küche ja auch leisten.

Bild: AP 12. April 2010, 10:552010-04-12 10:55:00 © sueddeutsche.de/leja/jobr/vs/jobr/leja