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Stars und Wohltätigkeit:Gaga macht Geschenke

Ein Keks mit dem Konterfei der Künstlerin ist bereits ausverkauft. Flammende Kunstnägel sind noch im Angebot - für schlappe 166 Euro. Lady Gaga ist in New York ins Einzelhandelsgeschäft eingestiegen: mit erwartungsgemäß skurrilen Produkten - und einem hehren Verkaufsziel.

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Lady Gaga

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Ein Keks mit dem Konterfei der Künstlerin ist bereits ausverkauft. Flammende Kunstnägel sind noch im Angebot - für schlappe 166 Euro. Lady Gaga ist in New York ins Einzelhandelsgeschäft eingestiegen: mit erwartungsgemäß skurrilen Produkten - und einem hehren Verkaufsziel. Der edle Einsatz der Promis in Bildern.

Um Geld für ihre Born This Way Foundation zu sammeln, öffnet Lady Gaga in der Vorweihnachtszeit die Pforten zu ihrer extravaganten Welt. Im Herzen Manhattans durchschnitt die 25-jährige Sängerin eigenhändig das Band zu "Gaga's Workshop".

Auf einer ganzen Etage des Luxus-Kaufhauses Barneys präsentiert die Popikone unzählige Artikel in knallig bunten Designs. Inmitten skurriler Kunstinstallationen ist von Büchern über Spielzeug, Schmuck und Süßigkeiten bis zu Kleidung alles dabei.

Ein Viertel der Erlöse geht dabei an einen guten Zweck ...

Lady Gaga kocht am Erntedankfest

Quelle: dpa

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Anfang November gründete die schrille Popsängerin mit den ausgefallenen Outfits zusammen mit ihrer Mutter Cynthia Germanotta und anderen Partnern eine Stiftung, die sich für ausgegrenzte Jugendliche stark macht.

Sie träume von einer besseren Gesellschaft, heißt es auf der Facebook-Seite der Born This Way Foundation, "wo jeder als die Person akzeptiert und geliebt wird, die er sein möchte." Ziel der Stiftung sei es, das Selbstbewusstsein von Jugendlichen zu stärken und etwas gegen Diskriminierung zu unternehmen.

Kürzlich erst hatte Lady Gaga ein Anti-Mobbing-Gesetz gefordert, nachdem sich ein Jugendlicher das Leben genommen hatte, weil er von seinen Mitschülern übel schikaniert worden war.

Jon Bon Jovi

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"If I was your mother", sang Jon Bon Jovi in den Neunzigern, und mit ähnlichem Gestus hat der Rockstar im US-Staat New Jersey Ende Oktober ein Restaurant für Bedürftige eröffnet. Im "Soul Kitchen" müssen arme Menschen nur so viel zahlen, wie sie können, um ihren Hunger zu stillen. In dem Restaurant in Red Bank an der Atlantikküste solle Hungrigen ganz ohne Stigma einer Suppenküche geholfen werden, sagte der Sänger.

Also stehen auf der Speisekarte mehrere Gerichte, aber keine Preise. Wer gar kein Geld hat, bekommt etwas zu essen, wenn er dafür Arbeiten im Restaurant oder Sozialbereich übernimmt. Bon Jovi hat auch schon selbst zugelangt und Teller gespült. Kochen werde er allerdings nicht, sagte der 49-Jährige, davon habe er keine Ahnung. Aber er kann sich das Personal für die Küche ja auch leisten.

*** BESTPIX ***Goodwill Ambassador, Angelina Jolie, visits refugees in Turkey

Quelle: UNHCR via Getty Images

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Ob als Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks oder mit ihrer eigenen, 2006 gegründeten Stiftung - Angelina Jolie bekam für ihr humanitäres Engagement bisweilen mehr Lob und Anerkennung als für ihr filmisches Schaffen.

Im Sommer mietete sich die 36-Jährige gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und Mit-Wohltäter Brad Pitt und den Kindern zuletzt in einem Luxusanwesen auf der Mittelmeerinsel Malta ein. Von dort aus besuchte sie zunächst die italienische Flüchtlingsinsel Lampedusa, bevor es in ein türkisches Flüchtlingslager an der Grenze zu Syrien ging. Zurück auf Malta unterhielt sich die Oscar-Preisträgerin dann mit Asylbewerbern (im Bild).

Kevin Spacey, Jude Law

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Wenn es Jude Law in der Vergangenheit von seinem schauspielerischen Engagement abgesehen in die Presse schaffte, dann zumeist mit seinen Frauengeschichten. Seit sich der britische Beau aber endgültig von Immer-mal-wieder-Freundin Sienna Miller getrennt hat, scheint er nun mehr Zeit zu haben für andere, nicht minder schlagzeilenträchtige Betätigungsfelder. So nahm der 38-Jährige im März in London an einer Demo gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Weißrussland teil. Gemeinsam mit Schauspielkollege Kevin Spacey (American Beauty) machte sich der Star aus Filmen wie Der talentierte Mr. Ripley und Alfie für dort inhaftierte Bürgerrechtler stark. Nicht das erste Mal, dass sich der smarte Brite für die gute Sache engagiert: 2007 drehte Law in Afghanistan einen Kurzfilm, der die Arbeit der Hilfsorganisationen am Hindukusch dokumentierte.

Pamela Anderson wirbt für vegetarisches Essen in Japan

Quelle: picture-alliance/ dpa/dpaweb

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Rekordverdächtigte zwölf Mal hat sich Pamela Anderson bereits für den Playboy entblättert. Auf diesem Werbeplakat aus dem Jahr 2006 versucht es die Ex-Baywatch-Badenixe und engagierte Tierschützerin mal andersherum: Im Salatblatt-Bikini posiert die dralle Blondine für eine fleischfreie Esskultur. Immer wieder gibt die gebürtige Kanadierin ihren guten Namen - und ihren Körper - für Kampagnen der Tierschutzorganisation Peta.

DALI LAMA AND ACTOR RICHARD GERE IN NEW YORK

Quelle: REUTERS

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Sein soziales Steckenpferd heißt: Tibet. Auf der Oscar-Verleihung 1993 prangerte Richard Gere die chinesische Tibet-Politik an - seitdem gilt der US-Schauspieler in Peking als persona non grata. Anfang der neunziger Jahre hatte der Pretty-Woman-Darsteller den Buddhismus für sich entdeckt, zu seinem Freundeskreis zählt mittlerweile sogar der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der tibetischen Buddhisten.

Prinzessin Diana mit Minenopfer in Sarajevo, 1997

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Nicht zuletzt ihr von vielen als couragiert empfundenes Engagement gegen Landminen machte Lady Diana zur Prinzessin der Herzen. Die Ex-Frau des britischen Thronfolgers reiste mehrfach in verminte Gebiete: Dieses Foto, aufgenommen in Sarajevo, das Diana mit einem durch eine Mine verletzten bosnischen Mädchen zeigt, entstand wenige Wochen vor dem Unfalltod der Prinzessin im August 1997.

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Popstar Shakira setzt sich mit ihrer Stiftung Pies Descalzos, zu deutsch "barfuß", für benachteiligte Kinder in ihrem Heimatland Kolumbien ein. Die Sängerin ("Hips don't lie") hat die Organisation gegründet, um Kindern Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Seit 2003 hat die Non-Profit-Organisation sechs Schulen eröffnet. Auslöser für ihr soziales Engagement war für Shakira, dass sie in ihrer Kindheit in Kolumbien Straßenkindern begegnet war, die die Nächte in Parks verbringen mussten. "Wir können die Welt verändern. Bildung ist der Schlüssel dazu, Bildung kann Menschenleben retten", sagt die Sängerin - und handelt nach ihrer Überzeugung.

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Oprah Winfrey, AP

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Oprah Winfrey ist die erste schwarze Frau, die Milliardärin wurde. Inzwischen hat die Moderatorin 2,5 Milliarden US-Dollar auf dem Konto und führt seit Jahren die Forbes-Liste der spendabelsten Celebrities an. Mit ihrer Sendung The Oprah Winfrey Show zählt sie auch zu den einflussreichsten Menschen in den USA. Winfrey gründete The Angel Network, mit dem sie Geld für wohltätige Zwecke sammelt. Ihr größtes Projekt in der jüngsten Vergangenheit: eine Schule für mittellose Mädchen in Südafrika - eine Art Luxusinternat mit Wellnessräumen und Yoga-Stunden.

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Bill Gates, AP

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Bill Gates war mit seinem geschätzten Vermögen von 40 Milliarden Dollar laut dem US-Magazin Forbes lange Jahre der reichste Mensch der Welt. Er hat viel, er gibt auch viel. Zuletzt spendete er gut 7,1 Milliarden Euro für Impfstoffe. Der Computer-Milliardär und seine Frau Melinda unterstützen damit die Erforschung von Präparaten, die den Ländern der Dritten Welt zugute kommen. Die Gates-Stiftung hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mit 4,5 Milliarden Dollar diverse Gesundheitsprogramme unterstützt.

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George Clooney, AP

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George Clooney, überzeugter Kriegsgegner und George W. Bush-Kritiker, war einer der Initiatoren der Spendenaktion "Hope for Haiti now". Eine Rekordsumme von mehr als 40 Millionen Euro brachte das Benefizkonzert mit internationalen Stars ein. Während Popgrößen wie Alicia Keys, Madonna oder Justin Timberlake für die Erdbebenopfer auf der Bühne standen, nahmen Steven Spielberg, Robert De Niro, Brad Pitt, Cameron Diaz und viele andere Prominente am Telefon Spendenanrufe entgegen.

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Leonardo DiCaprio, dpa

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Wenn es um öffentliche Wohltätigkeit geht, ist auch Leonardo DiCaprio stets dabei: Der US-Schauspieler setzt sich für Umweltschutz ein. Ausdruck seines Engagements ist sein Dokumentarfilm The 11th Hour zum Thema Umweltkrisen. Zuletzt spendete der Hollywood-Star für die Haiti-Stiftung der beiden früheren US-Präsidenten George W. Bush und Bill Clinton eine Million Dollar.

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Wyclef Jean, AP

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Wyclef Jean hat nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti eine eigene Charity-Organisation ins Leben gerufen: Mit "Yéle Haiti" fördert er kleinere Hilfsprojekte für Jugendliche in seinem Heimatland. Während der Übertragung der großen Hilfsaktion berichtete der Sänger von seinen Erlebnissen im Katastrophengebiet im vergangenen Jahr: "Ich habe die Leichen meiner Landsleute auf den Friedhof getragen. Sie hätten laufen sollen. Stattdessen wogen sie schwer in meinen Armen."

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Bob Geldof, AP

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In die Geschichte eingegangen ist Bob Geldof 1985 mit dem Benefizkonzert Live Aid zugunsten der hungernden Bevölkerung in Afrika, bei dem unter anderem Stars wie Madonna, Tracy Chapman, Queen, Santana und Elton John auftraten. Für sein humanitäres Engagement wurde er schon für den Friedensnobelpreis in Erwägung gezogen. Dazu hat es bisher noch nicht gereicht - doch Queen Elizabeth II hat den Musiker für seinen Einsatz immerhin zum Ritter geschlagen.

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Peter Maffay, ddp

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Peter Maffay singt nicht nur, sondern ist auch in der Friedensbewegung aktiv und unterstützt Projekte für Kinder. Auf Mallorca hat er einen Bauernhof gebaut, auf dem traumatisierte Kinder aus aller Welt für zwei Wochen kostenlos Ferien machen können. Für sein soziales Engagement erhielt er 1996 das Bundesverdienstkreuz.

Maffay ist Schirmherr der Tabaluga Kinderstiftung und Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung.

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U2 Bono, AFP

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Der Gutmensch schlechthin: Bono ist mittlerweile mehr politischer Aktivist als Musiker. Der Sänger der irischen Rockband U2 nutzt seine Bekanntheit, wo immer es geht. Sein Hauptanliegen ist die Bekämpfung von Aids in Afrika und ein Schuldenerlass für Länder der Dritten Welt.

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Jamie Oliver, dpa

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Jamie Olivers Fernsehshow The Naked Chef war ein internationaler Erfolg. Der 34-jährige Promikoch nutzt seine Bekanntheit, um sich für soziale Themen einzusetzen. Er hat ein Restaurant in London eröffnet, das arbeitslosen und sozial benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit bietet, kochen zu lernen und in der Gastronomie zu arbeiten.

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Karlheinz Böhm, dpa

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Karlheinz Böhm ist Gründer der Organisation Menschen für Menschen, die seit beinahe 30 Jahren notleidenden Menschen in Äthiopien hilft. Die Arbeit des österreichischen Schauspielers ist zum Inbegriff wirksamer Afrika-Hilfe geworden.

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Barbara Streisand, AP

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Auch Barbara Streisand gehört zu den großzügigen Berühmtheiten. Mit ihrer Stiftung The Streisand Foundation unterstützt die Sängerin und Schauspielerin unter anderem die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Auch für Frauenbelange setzt sich die 67-Jährige ein. Streisand spendete dem Cedars-Sinai Herzinstitut in Los Angeles rund 3,1 Millionen Euro zur besseren Erforschung von Herzerkrankungen bei Frauen.

Foto: AP (sueddeutsche.de/dog/vs/bre/bgr)

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