Das Sextett Heute schon gekommen?

Calea Toxic, 29, Domina.

(Foto: privat)

Auch im Schlafzimmer wächst der Optimierungsdruck: Immer mehr Menschen wollen ihr Sexleben verbessern. Aber wie kann das klappen, wenn die Menschen und ihre Bedürfnisse so unterschiedlich sind? Wir haben sechs Experten gefragt.

Von SZ-Volontären

Liebesberaterin

(Foto: Jörg Mäckle)

"Man sollte sich ganz einander zuwenden"

Beatrice Poschenrieder, 52, Liebesberaterin auf frag-beatrice.de

"Bei gutem Sex entsteht ein Flow zwischen zwei Menschen, die beide bereit und fähig sind, sich auf den jeweils anderen einzulassen. Ich stelle in meinen Beratungen fest, dass etliche Leute das nie erleben. Die leichte Verfügbarkeit von Sexpartnern fördert eine konsumistische Haltung: Statt sich im Sex ganz einander zuzuwenden, ist da der Anspruch, Akt und Partner zu konsumieren wie eine Ware. Viele meinen, es stünde ihnen zu, bestimmte ...

Leben und Gesellschaft Das beste Ich

Selbstoptimierung

Das beste Ich

Niemand will mittelmäßig sein. Jeder will gesünder, schöner, schlanker werden. Alle arbeiten an der bestmöglichen Version ihrer selbst. Ein Dossier der SZ-Volontäre über den Versuch, perfekt zu sein.