bedeckt München 30°

Fleischindustrie:"Wer es nicht schafft, kann weg"

Yulia Lokshina, 1986 in Moskau geboren, wurde für "Regeln am Band" mit dem Max-Ophüls-Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

(Foto: privat)

Scham, Schmerz, Schnitzel: Die Dokumentarfilmerin Yulia Lokshina hat jahrelang die Arbeitsbedingungen in Schlachtbetrieben beobachtet. Ein Gespräch über Ausbeutung und Leid.

Die Dokumentarfilmerin Yulia Lokshina hat sich drei Jahre lang mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen osteuropäischer Werkvertragsarbeiterinnen und -arbeiter rund um die Schlachtfabriken der Firma Tönnies beschäftigt. Ihr Film "Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit" ist eine raffinierte Studie über Wirtschaftsstrukturen, Konsumverhalten und Fragen der Verantwortung. Plötzlich hat Lokshina damit aber den Film zur Stunde gemacht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Camping Jakob BIazza
Wohnmobil
Kleines Zuhause, großes Glück
Karoline Preisler FDP Barth Coronavirus Patientin
Covid-19
"Es ging schnell und heftig zu mit Corona"
pest ungleichheit interview
Reichtum und Katastrophen
"Ungleichheit ist sehr widerstandsfähig"
bei Schweinemäster Jürgen Dierauff aus Herbolzheim, Fotos von Jan Schmidbauer
Fleischindustrie
Guten Appetit
Protestkundgebung Initiative 'Querdenken' - Impfgegner
Sprache
Gefühlte Wahrheit
Zur SZ-Startseite