Nach SZ-Bericht zur Documenta:Claudia Roth: "Klar antisemitisch"

Nach SZ-Bericht zur Documenta: "Strotzt vor israelfeindlichen Verschwörungstheorien": Claudia Roth über das von Ranjit Hoskoté unterschriebene Statement.

"Strotzt vor israelfeindlichen Verschwörungstheorien": Claudia Roth über das von Ranjit Hoskoté unterschriebene Statement.

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Staatsministerin kritisiert Personal für die nächste Documenta in Kassel.

Von Laura Hertreiter

Kulturstaatsministerin Claudia Roth droht der Documenta mit dem Entzug von Geld. Die SZ hatte am Donnerstag berichtet, dass ein Mitglied der Findungskommission der Kasseler Kunstschau eine antisemitische BDS-Erklärung unterzeichnet hat. Dazu teilte Claudia Roth nun auf Anfrage mit: "Eine finanzielle Beteiligung des Bundes wird es für die nächste Documenta nur geben, wenn es einen gemeinsamen Plan und sichtbare Reformschritte hin zu klaren Verantwortlichkeiten, einer echten Mitwirkungsmöglichkeit für den Bund und Standards zur Verhinderung von Antisemitismus und Diskriminierung gibt. Ich sehe hier noch keine Grundlage erreicht."

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivAntisemitismus
:Nicht schon wieder, Documenta

Nach dem Eklat um antisemitische Kunstwerke auf der Kunstschau in Kassel sitzt nun ein BDS-Sympathisant in der Findungskommission.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: