Oscars:Wir sind Oscar

Oscars: Spätestens jetzt ein Weltstar: Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller wurde als beste Hauptdarstellerin nominiert für "Anatomie eines Falls".

Spätestens jetzt ein Weltstar: Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller wurde als beste Hauptdarstellerin nominiert für "Anatomie eines Falls".

(Foto: Oliver Dietze/dpa)

Deutschland hat mit Sandra Hüller, Wim Wenders und "Das Lehrerzimmer" gleich mehrfach Chancen zu gewinnen: Die Nominierungen für den wichtigsten Filmpreis der Welt.

Von David Steinitz

Aus deutscher Sicht sind die Nominierungen für die kommende Oscar-Verleihung ein voller Erfolg. Die Schauspielerin Sandra Hüller hat es in die Königs- beziehungsweise Königinnenkategorie "beste Hauptdarstellerin" geschafft für ihren Auftritt im französischen Drama "Anatomie eines Falls". Das dürfte sie nun endgültig auch international zum Star machen. Der Regie-Veteran Wim Wenders ist mit "Perfect Days" nominiert als bester internationaler Film. Da der Deutsche den Film in Japan gedreht hat, geht er aber auch für dieses Land ins Rennen. Konkurrenz bekommt er in dieser Kategorie vom erfolgreichen deutschen Drama "Das Lehrerzimmer" von İlker Çatak, das es ebenfalls in die Endauswahl geschafft hat. Allein diese Nominierungen sind schon ein kleiner Sieg, selbst wenn es zum Schluss nicht für den Gewinn reichen sollte, denn der Filmjahrgang 2023 war außergewöhnlich stark.

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