Museen - Crimmitschau:Deutsches Landwirtschaftsmuseum beendet Sanierung

Agrar
Das Rittergut des Deutschen Landwirtschaftsmuseums Schloss Blankenhain. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Blankenhain (dpa) - Rechtzeitig zum Jubiläum ist die Sanierung am Deutschen Landwirtschaftsmuseum in Blankenhain bei Zwickau mit Investitionen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro so gut wie beendet. Während an den Türmen des Schlosses noch Restarbeiten laufen, wurden am übrigen Gebäude unter anderem Elektrik, Sicherheitsanlagen und Brandschutz auf Vordermann gebracht sowie die dortigen Ausstellungen neu gestaltet. Darin sind nun auch zahlreiche Original-Möbelstücke des letzten Rittergutsverwalters erstmals zu sehen. Sie wurden dem Museum von dessen Familie überlassen und 2018 nach Sachsen geholt, wie Museumsdirektor Jürgen Knauss der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Das Freilichtmuseum war 1976 gegründet und 1981 eröffnet worden. Heute firmiert es zusammen mit dem Agrarmuseum der Universität Hohenheim in Stuttgart als Deutsches Landwirtschaftsmuseum und wird als solches vom Bund gefördert. Träger ist der Landkreis Zwickau.

Derzeit ist das Museum pandemiebedingt für Besucher geschlossen. Die Eröffnung der neuen Ausstellung im Schloss ist deswegen an diesem Freitag nur in kleinem Kreis geplant. Wann Besucher wieder das weitläufige Areal mit seinen zahlreichen Stationen wie Umgebindehaus, Schule, Dorfbäckerei, Försterei und der Landtechnik erkunden können, ist unklar. Das hängt auch vom weiteren Corona-Infektionsgeschehen in der Region ab. Er hoffe, dass Mitte Juni oder Anfang Juli wieder Besucher kommen können, sagte Knauss.

© dpa-infocom, dpa:210520-99-670829/2

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