Gewalteskalation in NahostMilitärisch ist die Hamas unterlegen, politisch könnte sie gewinnen

Lesezeit: 7 Min.

Palästinenser auf der Suche nach Verschütteten nach einem israelischen Luftschlag in Chan Yunis.
Palästinenser auf der Suche nach Verschütteten nach einem israelischen Luftschlag in Chan Yunis. IBRAHEEM ABU MUSTAFA/REUTERS

Das menschliche Leid im Gazastreifen in diesem Krieg ist unermesslich - und von den Fundamentalisten kühl kalkuliert: Es dient ihrem Ziel, einen dauerhaften Frieden zu verhindern.

Gastbeitrag von Yuval Noah Harari

Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Viele Menschen zitieren dieses Mantra, aber zu wenige schenken ihm die nötige Aufmerksamkeit - vor allem während eines Krieges. Angesichts des Massakers, das die Hamas in Israel verübt hat, und der steigenden Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung im Gazastreifen wird die innere Logik des Krieges überdeckt durch das unermessliche menschliche Leid, das er verursacht. Angesichts der Leichenberge stellt sich die Frage: Wer wird diesen Krieg gewinnen? Es wird nicht die Seite sein, die mehr Menschen tötet, nicht die Seite, die mehr Häuser zerstört. Und es wird auch nicht die Seite sein, die mehr internationale Unterstützung erhält - sondern die, die ihre politischen Ziele erreicht.

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