bedeckt München
vgwortpixel

Ikko Tanaka in München:Hier sprudelt Popkultur

Ein Plakat des japanischen Designers Ikko Tanaka für das Nationale Kulturfestival, 1991 in Chiba. Abbildung: Ikko Tanaka/Pinakothek der Moderne

Direkt an der Quelle des guten Geschmacks: Die Plakatkunst des Japaners Ikko Tanaka ist der Münchner Pinakothek der Moderne eine kleine Ausstellung wert.

Das eigentlich Interessante an den Grafiken des japanischen Designers Ikko Tanaka ist, dass sie die Basis für einen schleichenden Wandel im Geschmack der Europäer sind. Denn neben seiner inzwischen legendären Arbeit an Plakaten und Logos war Tanaka einer der drei Gründer der japanischen Mode- und Inneneinrichtungskette "Muji", die in den deutschen Großstädten amerikanischen Basic-Labels und skandinavischen Möbelmärkten ihre Rolle als Taktgeber des bürgerlichen Geschmacks streitig macht. Was auch damit zu tun hat, dass Amerika derzeit nicht nur seine Rolle als politische und moralische, sondern auch als popkulturelle Führungsmacht verspielt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Familientrio
Bin ich eine Glucke?
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Nationalsozialismus
Die letzte Nummer
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Beziehung und Partnerschaft
Verlieben in Zeiten des Tinder-Wahnsinns
Zur SZ-Startseite