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Edward Snowden im Interview:"Mein Vater hätte wahrscheinlich versucht, mich aufzuhalten"

Edward Snowden während einer Videokonferenz im Jahr 2017. Im verschlüsselten Videochat sprach er nun über seine Autobiografie.

(Foto: Patricia de Melo Moreira/AFP)

Edward Snowden hat eine sehr persönliche Autobiografie geschrieben. Mit der SZ spricht er über das Netz als Gefahr, Spionageangriffe der CIA und seinen ersten Hack als Kind.

Edward Joseph Snowden sitzt fest: Seit mittlerweile sechs Jahren lebt der Whistleblower im russischen Exil. Der 36-Jährige hat einst für die amerikanischen Geheimdienste NSA und CIA gearbeitet, 2013 spielte er Journalisten geheime Unterlagen über den US-Überwachungsapparat zu. Seither ist er auf der Flucht. Reporter der Süddeutschen Zeitung haben Snowden in den vergangenen Jahren zweimal in Moskau interviewt. Bei Fragen zu seiner Familie und den Details seines Datenklaus blieb er stets schmallippig. Jetzt hat er eine sehr persönliche Autobiografie geschrieben - und spricht im verschlüsselten Videochat darüber, wie er mit den ersten Personal-Computern aufwuchs, bereits mit zwölf Jahren ein US-Forschungsinstitut hackte und was die Proteste in Hongkong mit Amerikas Geheimdiensten zu tun haben.

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