Nachruf auf Stones-Drummer Charlie Watts:Die Herzmaschine

Lesezeit: 3 min

Nachruf auf Stones-Drummer Charlie Watts: Charlie Watts im Jahr 2016 in New York.

Charlie Watts im Jahr 2016 in New York.

(Foto: Victoria Will/AP)

Sprechen wir es ruhig aus: Ladies and Gentlemen, die "Rolling Stones" sind Geschichte. Ihr Schlagzeuger, der bestangezogene Mensch im Rock'n'Roll, ist tot.

Von Willi Winkler

Wenn Charlie aufhört, hat Keith Richards schon vor fast dreißig Jahren gesagt, dann kündige ich. Charlie Watts hat aber nie aufgehört, obwohl er gar nicht bei den Rolling Stones bleiben wollte. Drei Monate gab er ihnen, ein knappes Jahr bestenfalls. Er hatte schließlich was Vernünftiges gelernt, hatte erste Aufträge als Grafikdesigner, spielte ein bisschen Jazz und schwärmte für Charlie Parker und Benny Goodman. Die Band, die nie "ein Rock'n'Roll-Unternehmen" sein wollte und doch das größte aller Zeiten und Völker wurde, war ihm zu wenig sophisticated, außerdem wollte er nicht schwitzen.

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