Kinder in der Literaturgeschichte:Von wegen unschuldig

Kinder in der Literaturgeschichte: Playdate? Mit diesen beiden lieber nicht. Lisa und Louise Burns als Grady-Zwillinge in Stanley Kubricks "The Shining".

Playdate? Mit diesen beiden lieber nicht. Lisa und Louise Burns als Grady-Zwillinge in Stanley Kubricks "The Shining".

(Foto: Imago/Mary Evans)

Die Ausstellung "Enfants Terribles" in Zürich erkundet die Figur des bösen Kindes.

Von Verena Harzer

Brav sehen sie aus, die beiden. Wie sie da stehen. Hand in Hand, in hellblauen Spitzenkleidern mit weißer Satinschleife und Haarklammern im wohl gescheitelten Haar. Echte Bilderbuch-Zwillinge. Wäre da nicht diese Unheil verkündende Musik. Und das, was sie sagen: "Komm und spiel mit uns Danny, für immer und ewig." Cut. Die zwei putzigen Mädchen liegen blutüberströmt am Boden. Erneuter Cut. Da stehen sie wieder, die ikonischen Grady-Zwillinge, die Opfer sind, aber auch Täter, und fordern den kleinen Jungen auf dem Dreirad zum ewigen Spiel auf.

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