Bildsprache in der Politik:Als ob Flüchtlinge Touristen wären

Lesezeit: 4 min

Bildsprache in der Politik: Heidi Tworek, 33, ist Juniorprofessorin für Internationale Geschichte an der University of British Columbia in Vancouver und Visiting Fellow an der Harvard Universität.

Heidi Tworek, 33, ist Juniorprofessorin für Internationale Geschichte an der University of British Columbia in Vancouver und Visiting Fellow an der Harvard Universität.

(Foto: UBC / Martin Dee)

Mit Metaphern wie "Asyltourismus"und "Vogelschiss" beeinflussen Politiker, was Wähler denken. Dabei geht es beim Regieren nicht um Worte, sondern Werte. Ein Gastbeitrag von Geschichtsprofessorin Heidi Tworek.

Gastbeitrag von Heidi Tworek

Politische Kommunikation war nie einfach. Heute wird sie nicht nur vom Schlagwort Fake News unter Druck gesetzt. Die alten Regeln der Höflichkeit und die Grenzen des Sagbaren wurden vor allem, aber nicht nur, von der AfD gesprengt. Wie können Politiker damit umgehen, dass der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Partei im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, die Nazizeit als "Vogelschiss der Geschichte" bezeichnet und damit einen gefährlichen Geschichtsrevisionismus betreibt?

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