Bayreuther Festspiele:A bissel was geht immer

Bayreuther Festspiele: Richard Wagner hatte in Geldangelegenheiten durchaus kein goldenes Händchen. Jetzt müssen auch die von ihm gegründeten Bayreuther Festspiele deutlich sparen.

Richard Wagner hatte in Geldangelegenheiten durchaus kein goldenes Händchen. Jetzt müssen auch die von ihm gegründeten Bayreuther Festspiele deutlich sparen.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Die Bayreuther Festspiele müssen 2024 sehr viel Geld sparen, jede Abteilung muss mitmachen. Der Chor aber wehrt sich.

Von Reinhard J. Brembeck

Richard Wagner war in Geldfragen oft in Nöten, die von ihm gegründeten Festspiele sind es genauso. Nachdem für dieses Jahr die Eintrittspreise gegen den Willen von Festivalchefin Katharina Wagner deutlich erhöht wurden - die teuersten Karten kosteten 459 Euro -, die Betriebskosten aber weiter steigen, zudem demnächst Tariferhöhungen anstehen, bedeutet das laut Bayreuths Pressesprecher Hubertus Herrmann für 2024 "umfangreiche Einsparungen". Es werden "in den Folgejahren kumuliert mehrere Millionen Euro" fehlen, gestiegene Kosten für Energie und Materialeinkäufe sind dabei nur ein Punkt. Gut 75 Prozent des Etats von etwa 30 Millionen Euro werden für Personalkosten benötigt.

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