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Crowdworker:Klicken für Kohle

A man takes the subway watching his smartphone

Statt untätig herumzusitzen und zu daddeln, nutzen schätzungsweise drei Millionen Menschen in Deutschland ihre Zeit für Clickjobs. Viel verdienen sie dabei nicht.

(Foto: Lisa Schaetzle/Getty Images)

Sie kennen ihren Chef nicht, arbeiten für ein paar Euro auf eigenes Risiko und haben keinerlei Absicherung - Click- und Crowdworker erledigen Mikrojobs am Handy. Ihr Status ist ungeklärt.

Soner ist nicht gerne unproduktiv. Sein duales Studium zum Bauingenieur fordert ihn, am Wochenende arbeitet der 25-Jährige zusätzlich in der Gastronomie. Und dennoch sei da viel Zeit, sagt er, in der er nur herumsitze - in der Bahn zum Beispiel oder vor dem Fernseher. Es sind die Momente, in denen man für gewöhnlich das Handy aus der Tasche zieht. Auch Soner zückt dann sein Smartphone. Doch während andere durch soziale Medien scrollen oder sich mit Spielen ablenken, verdient er Geld. Soner ist Crowdworker.

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