Ausbildung:Generation Corona

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Student in science class experimenting with test tubes model released Symbolfoto property released

Die Corona-Krise wirft Pläne von angehenden Auszubildenden aber auch von Hochschulabsolventen über den Haufen.

(Foto: imago images; Bearbeitung SZ)

Ganz einfach war der Arbeitsmarkt für junge Menschen schon vor der Krise nicht. Doch jetzt sorgen sich selbst Hochqualifizierte darum, überhaupt einen Job zu finden.

Von Julia Bergmann und Felicitas Wilke

Der Master in Betriebswirtschaftslehre war für Sebastian Londoño Arango mehr als ein Studienabschluss, er war ein Versprechen. Auf eine gute Ausbildung, eine solide Karriere. Auch deswegen zog er 2012 von Kolumbien nach Hamburg, dann für das Studium nach Bonn und schließlich nach München. Im Hinterkopf die vermeintliche Gewissheit: Wenn er nur hart genug arbeitet, würde er schnell einen guten Job finden. Es war gerade März geworden, da hatte er den Abschluss von der Ludwig-Maximilians-Universität in der Tasche. Notenschnitt 1,66. Geschafft. Londoño Arango schrieb Bewerbungen. Dann kam Corona. Und es dauerte nicht lange, bis in seinem E-Mail-Postfach die ersten Absagen landeten.

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