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Krankheiten - München:Wegen Corona wird im virtuellen Klassenzimmer unterrichtet

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München (dpa/lby) - Wenn Schulen wegen des Coronavirus geschlossen werden, soll vermehrt in sogenannten virtuellen Klassenzimmern unterrichtet werden. Das bayerische Kultusministerium stellt nach Angaben vom Montag derzeit Informationen für Schulleitungen und Lehrer zusammen, um digitale Lehr- und Lernmöglichkeiten bestmöglich einsetzen zu können. Das Programm "mebis – Landesmedienzentrum Bayern" stehe allen Schulen zur Verfügung, um ortsunabhängig lernen zu können. Lehrkräfte könnten dort Unterrichtsmaterialien hinterlegen, Lernaufgaben austauschen und Schülern Feedback geben.

Stand 12.30 Uhr hatten die Gesundheitsämter die Schließung von 36 Schulen in Bayern angeordnet, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte. Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6000 Schulen. Dass Unterricht ausfällt, sei kein Problem: "Die Lehrpläne lassen den Lehrkräften ausreichend zeitlichen Spielraum, um die Lernziele auch bei zeitweisen Unterrichtsausfällen zu erreichen", so der Sprecher.

Eine Verschiebung von Abschlussprüfungen steht demnach aktuell nicht zur Debatte. "Die Situation ist aber täglich neu zu bewerten", teilte der Sprecher mit. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) werde das Thema bei der Kultusministerkonferenz in dieser Woche ansprechen. Ähnlich hatte sich Piazolo im "Münchner Merkur" (Montag) geäußert. 

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