HIV und Corona:Wenn zwei Pandemien aufeinandertreffen

Lesezeit: 5 min

HIV und Corona: Die Beraterin Alice hilft Frauen im kenianischen Kisumu beim Umgang mit HIV und Aids.

Die Beraterin Alice hilft Frauen im kenianischen Kisumu beim Umgang mit HIV und Aids.

(Foto: Brian Otieno/the Global Fund)

Die Corona-Krise hat den Kampf gegen Aids an vielen Orten beeinträchtigt. Doch Beraterinnen wie Alice Atieno aus dem Westen Kenias versuchten auch während der schlimmsten Phasen irgendwie weiterzumachen.

Von Berit Uhlmann, Nairobi

Der Tag, als der Nachbar um eine Handvoll Maismehl bat, war der Tiefpunkt in der Ehe von Alice und Collins Atieno. Als Collins Atieno in den Mehlbehälter griff, stieß er auf eine Tablettenpackung. Die Namen auf dem Etikett sagten ihm rein gar nichts, doch die Existenz einer handtellergroßen Pillendose im Maismehl schien ihm definitiv ein beunruhigendes Zeichen zu sein. Von einem Nachbarn erfuhr er noch am selben Tag, dass die Arznei aus der Küchenecke gegen Aids eingesetzt wird. Als seine Frau nach Hause kam, wartete Collins Atieno bereits mit der Pillendose. Sie flüchtete sich in Lügen, er schlug zu. Wieder und wieder.

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