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Gesundheit - Potsdam:Brandenburg baut Impfkapazitäten aus: Sieben weitere Zentren

Brandenburg
Menschen sitzen im Wartebereich des Impfzentrums am ehemaligen Flughafen Schönefeld. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Potsdam (dpa/bb) - Die Kapazitäten für Impfungen gegen das Coronavirus sollen in ganz Brandenburg ausgeweitet werden. Darauf haben sich am Mittwochabend Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) mit den Landkreisen und kreisfreien Städten in einer Videokonferenz zur Impfkampagne verständigt. Wie Regierungssprecher Florian Engels auf Anfrage mitteilte, wurde vereinbart, die Zahl der Impfzentren von 11 auf 18 zu erhöhen. An der Konferenz nahmen auch das DRK, die Kassenärztliche Vereinigung, die Landeskrankenhausgesellschaft und die Landesärztekammer teil.

Impfzentren sind bisher in Potsdam, Cottbus und Schönefeld (BER) in Betrieb. Bis Anfang Februar sollen weitere in Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde starten. Weitere Impfzentren folgen voraussichtlich bis Ende Februar. Bis dahin sollen damit alle Kreise und kreisfreien Städte Ende entsprechend ausgestattet sein.

Die Zahl der mobilen Impfteams wird dem Regierungssprecher zufolge ebenfalls erhöht, auch unabhängig davon, wann die Impfzentren eingerichtet werden. Auf diese Weise soll es möglich sein, bis Mitte Februar allen Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheime ein Impfangebot zu machen.

"Die Abstimmung mit allen Beteiligten war sehr konstruktiv und hilfreich", sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwochabend. "Um mit dem Impfen voranzukommen ist ein enger Schulterschluss von Land, kommunaler Ebene und den anderen Partnern notwendig. Das haben wir heute vereinbart."

Der Impfstart war bisher schleppend. Die Linksfraktion hatte der Regierung Scheitern vorgeworfen. Brandenburg lag bei den Impfungen pro 1000 Einwohner am Mittwoch mit 7,8 im unteren Mittelfeld. Bei der Impfung von Pflegeheimbewohnern war Brandenburg auf dem zweitletzten Rang.

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