bedeckt München 15°

Zwei-Faktor-Authentifizierung:So schützen Sie Ihr Instagram-Konto

Instagram-Accounts können jetzt mit Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt werden.

Instagram-Accounts können jetzt für alle Nutzer sicherer werden.

(Foto: REUTERS)
  • Instagram ermöglicht neuerdings allen Nutzern, die Sicherheit ihres Accounts zu erhöhen.
  • Das Netzwerk nutzt dazu die so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, die als gute Absicherung von Nutzerkonten gilt.

Instagram öffnet die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Nutzer. Bisher war die Funktion speziell ausgewählten Mitgliedern vorbehalten. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ein zusätzlicher Schutz vor Hackern, da sie das normale Passwort (etwas, das man weiß) durch einen zweiten Faktor ergänzt (etwas, das man hat).

Meistens ist das ein neu generierter Code, der Nutzern per SMS auf ihr Smartphone geschickt wird, und der zusätzlich zum Passwort eingegeben werden muss. Um den Account zu übernehmen, müssen Angreifer nun nicht nur das Passwort in Erfahrung, sondern auch das Smartphone in ihren Besitz bringen.

Die Funktion ist in einer Minute eingerichtet

Um die Funktion zu aktivieren, gehen Sie in der App auf Ihre Profilseite. Über die drei Punkte oben rechts gelangen Sie zu den Einstellungen. Unter dem Reiter "Konto" können Sie mit einem Klick auf "Zweistufige Authentifizierung" die Funktion aktivieren.

Dazu wird Ihnen zunächst ein erster Code aufs Smartphone geschickt, um zu überprüfen, ob Sie wirklich der Besitzer des Accounts sind. Danach ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert und verschickt jedes Mal einen neuen Code, wenn Sie sich neu einloggen wollen.

Zusätzlich können Sie auch eine Liste dauerhaft gültiger Codes in der App abfotografieren. Das ist sinnvoll für Situationen, in denen Sie sich in Ihren Account einloggen wollen, aber keine Telefonverbindung haben und keine SMS empfangen können. Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine sinnvolle zusätzliche Sicherung. Wenn die Option angeboten wird, sollten Sie sie bei möglichst vielen Ihrer Konten nutzen.

© SZ.de/jab
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema