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Smartphones:Wie App-Entwickler Nutzer abhängig machen wollen

Smartphones verkörpern die moderne Form des Medienkonsums - doch gibt es tatsächlich eine Smartphone-Sucht und stellt diese wirklich eine Gefahr dar?

Aus dem vergangenen Jahrhundert gab es ähnliche Fotos - nur, dass die abgebildeten Menschen wie gebannt auf die Tageszeitung starrten, die auf ihren Knien lag. Sind Smartphones also wirklich ein Anlass zur Sorge?

(Foto: Remko De Waal/dpa, Illustration: SZ)

Unternehmen wie Facebook nutzen gezielt Schwächen der menschlichen Psyche. Doch niemand ist den Tricks der Designer hilflos ausgeliefert. So können Sie sich wehren.

Von Simon Hurtz

Vor 20 Jahren war es cool, mit einem Nokia-Handy zu telefonieren. Vor zehn Jahren war es cool, mit einem iPhone zu surfen. Heute wird bewundert, wer ein altes Nokia besitzt und auf ein Smartphone verzichtet. Während dieser Text entsteht, unterhalten sich Neuköllner Hipster am Nebentisch ohne Ironie über "Smartphone-Sucht". Digital Detox ist das neue Yoga, und Gründer aus dem Silicon Valley warnen vor ihren eigenen Schöpfungen. Einige von ihnen sagen: Smartphones und soziale Medien sind gefährlicher als Rauchen und zerstören die Gesellschaft.

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