Verkehr:Mit mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu mehr Sicherheit

Ein Radfahrer fährt mit seinem Pedelec über einen Verkehrsübungsplatz. (Foto: Friso Gentsch/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Würzburg (dpa/lby) - Sicheres Verhalten im Straßenverkehr ist das zentrale Thema beim bayerischen Landestag der Verkehrssicherheit in Würzburg gewesen. An etwa 60 Ausstellungsständen konnten sich Besucherinnen und Besucher am Samstag darüber informieren, wie sie zu Fuß, auf dem Fahrrad oder motorisiert sicher durch den Verkehr kommen. Zu den Ausstellern gehörten ADAC und ADFC, Verkehrsunfallforscher, der TÜV und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Der Aktionstag wurde von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) eröffnet.

Viele Verkehrsunfälle wären vermeidbar, wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten würden, sagte der Minister laut Mitteilung. Zu schnelles Fahren könne lebensgefährlich werden. „Durch die zunehmende Verkehrsdichte ist auch die gegenseitige Rücksichtnahme wichtiger denn je“, ergänzte Herrmann. „Gerade Auto- und Lkw-Fahrer haben eine große Verantwortung gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Radfahrer und Fußgänger.“

Zum Programm gehörten auch ein Rauschbrillenparcours, eine Stuntshow, ein Hubschraubersimulator, ein Polizeiboot und eine Kettcar-Geschwindigkeitsmessstrecke. Zudem stellten Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsorganisationen ihre Einsatzfahrzeuge vor.

Vergangenes Jahr starben in Bayern 499 Menschen im Straßenverkehr, darunter 108 Motorradfahrer und 85 Radlerinnen und Radler. 62.000 Menschen wurden verletzt. Bei der Vorstellung der Verkehrsstatistik 2023 im Februar hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betont, die Anstrengungen für noch sichereres Radfahren zu verstärken.

© dpa-infocom, dpa:240420-99-745327/2

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