Kindermissionswerk:Sternsinger wollen Geld für Amazonasgebiet sammeln

Kindermissionswerk: Auf dem Rathausplatz in Kempten stellen sich Sternsinger zum Gruppenbild auf. Nach dem Eröffnungsgottesdienst der 66. Aktion Dreikönigssingen zogen rund 650 Sternsinger durch die Stadt.

Auf dem Rathausplatz in Kempten stellen sich Sternsinger zum Gruppenbild auf. Nach dem Eröffnungsgottesdienst der 66. Aktion Dreikönigssingen zogen rund 650 Sternsinger durch die Stadt.

(Foto: Stefan Puchner/dpa)

Rund 650 Sternsinger aus verschiedenen Bistümern haben am Freitag in Kempten im Allgäu die 66. bundesweite Aktion Dreikönigssingen eröffnet.

Rund 650 Sternsinger aus verschiedenen Bistümern haben am Freitag im Allgäu die 66. bundesweite Aktion Dreikönigssingen eröffnet. "All diese Sternsinger in ihren Gewändern auf dem Rathausplatz vereint zu sehen, ist ein überwältigendes Bild", sagte der Ministrantenreferent des Bistums Augsburg, Harald Weber, bei der Eröffnungsveranstaltung in Kempten. Er sieht in dem Treffen der Kinder ein Glaubensbekenntnis und ein Zeichen für ihr soziales Engagement.

Rund um den Dreikönigstag sammeln die Kinder in ganz Deutschland Spenden, dieses Mal zum Erhalt des Regenwalds und zugunsten der Bewohner des Amazonasgebiets. "Zugleich macht die Aktion deutlich, dass Mensch und Natur am Amazonas, aber auch hier bei uns eine Einheit bilden", teilte das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" mit.

Bei dem katholischen Brauch des Sternsingens gehen in der Zeit um die Jahreswende Kinder, die sich als Heilige Drei Könige verkleiden, von Haus zu Haus, um Spenden zu sammeln. Sie schreiben dabei den traditionellen Segen "C+M+B" (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) über die Eingangstür. Nach Angaben der Organisatoren beteiligen sich jedes Jahr rund 300 000 Jungen und Mädchen an der Aktion.

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