Schlagersängerin Nicki Bayerisch "ist unsere Sprache und nicht unser Gehirn"

In München hat es Doris Hrda nicht ausgehalten. Sie bevorzugt Plattling. Nichts außergewöhnliches, aber halt Heimat.

(Foto: privat)

Doris Hrda - besser bekannt als Nicki - ist als "Bayerisches Cowgirl" in der Schlagerwelt weit gekommen. Ein Gespräch über das bayerische Wesen, Haarspray und warum sie nie ins Dschungel-Camp gehen würde.

Interview von Johann Osel und Hans Kratzer

Ein sonniger Nachmittag in Plattling, im Garten von Nicki schnurrt ein Mähroboter, Lebensgefährte und Manager Gerhard Schmid offeriert ein Schnapserl. Es bleibt beim Kaffee. Die Schlagersängerin, 51, bürgerlich Doris Hrda, hat ein neues Album: "Herzhoamat". Ein Gespräch über Heimat; als Emotion, nicht als Politik-Begriff, wie derzeit hochpräsent. Sie sei "keine zum Politisieren".

SZ: Wie spricht man Sie denn an, "Nicki", "Frau Hrda", "Du, Nicki", "Sie, Nicki"?

Nicki: Ich höre auf alles mittlerweile. Doris wäre mir lieber, per Sie bin ich ...

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