Stauprognose:Weite Verkehrsbeschränkungen zum G-7-Gipfel

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Stauprognose: G-7-Gipfel 2015: Unter anderem an der Autobahnausfahrt Gräfelfing kam es aufgrund von Straßensperren zu Staus.

G-7-Gipfel 2015: Unter anderem an der Autobahnausfahrt Gräfelfing kam es aufgrund von Straßensperren zu Staus.

(Foto: Catherina Hess)

Ende Juni beginnen teils schon die Sommerferien - zugleich werden in Bayern viele Urlaubsrouten nur eingeschränkt befahrbar sein: Der G-7-Gipfel bei Garmisch-Partenkirchen ist auch verkehrstechnisch ein Mega-Ereignis.

Zum G-7-Gipfel Ende Juni auf Schloss Elmau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen werden Autofahrer das auf den Straßen in weiten Teilen Bayerns zu spüren bekommen. Etwa von 23. Juni an - voraussichtlich also drei Tage vor Beginn des Treffens - soll der Verkehr weiträumig umgeleitet werden. Schon bei Würzburg werden Reisende darauf hingewiesen, dass sie den Veranstaltungsort umfahren müssen, wie der G-7-Planungsstab der Polizei kürzlich bei einer Bürgerinformation in Krün bekanntgab. Staus sind programmiert - in Nordrhein-Westfalen beginnen am Gipfelwochenende die Sommerferien. Vom 26. bis 28. Juni kommen die Staats- und Regierungschefs von sieben führenden Industrienationen unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf Schloss Elmau in Krün zusammen.

Auf der Autobahn 95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen geht es wahrscheinlich vom 23. Juni an nur ein Stück Richtung Süden. Dann könne es je nach Lage sein, dass die Autobahn und andere Straßen schon weit vor Garmisch-Partenkirchen gesperrt werden. Anwohner und Lieferverkehr dürften aber passieren, hieß es. Auch wer einen anderen Grund vorweisen könne, etwa Angehörige besuchen wolle, ein Hotel oder ein Ticket für die Zugspitzbahn gebucht habe, werde durchgelassen.

Die Staatsgäste sollen per Helikopter nach Elmau fliegen. Sollte dies etwa wetterbedingt nicht möglich sein, werde zeitweise die gesamte Strecke vom Flughafen München bis Elmau komplett gesperrt. Das dürfte die Strecke zwischen Flughafen und Landeshauptstadt treffen, die A 95 und B 2 Richtung Garmisch-Partenkirchen oder womöglich auch die Strecke über den Kesselberg und Walchensee. Auch von Süden aus Österreich soll zur Gipfelzeit kein Reiseverkehr durch die Region rollen. Schon im Nachbarland werde kontrolliert, Autofahrer könnten umgeleitet werden, weite Umwege könnten nötig werden.

Bei der Bahn gibt es ebenfalls Einschränkungen: Auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald werden während der Gipfeltage keine Züge rollen. Schon vom 19. Juni an soll die innere Sperrzone um den Tagungsort geschlossen werden. Der Bereich rund um das Luxushotel bleibt für Touristen komplett tabu. Ein kilometerlanger Zaun wird derzeit aufgebaut. Teils werden Elemente von Bauzäunen errichtet, teils aufgrund der Geländebeschaffenheit eine Lawinenschutzverbauung. Mit Behinderungen zu rechnen ist auch in München bei der Demonstration am 25. Juni gegen den Gipfel, für die 20 000 Teilnehmer angemeldet sind.

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