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Ende des "Bayernkurier":Adios Amigos

Franz Josef Strauß liest den Bayernkurier

Für Franz Josef Strauß war der Bayernkurier mehr als nur die Parteizeitung, es war ein Bonner Oppositionsblatt.

(Foto: Hartmut Reeh/dpa)

Es waren herrliche Zeiten für den "Bayernkurier", als er das Wort von Franz Josef Strauß verkündete und die "Apo-Gammler" bekämpfte. Vorbei, die letzte Ausgabe erscheint am Freitag. Ein Nachruf auf das Zentralorgan der CSU.

Ein letztes Mal noch soll er die ganz große Bühne bekommen, wenn am Freitag in der Münchner Olympiahalle der CSU-Parteitag beginnt. Tausend Ausgaben sollen bereitliegen, für jeden Delegierten eine. Die Damen und Herren werden die historische Stunde bestimmt zu würdigen wissen und sich, wenn die Antragsberatung wieder mal nicht ihre komplette Aufmerksamkeit erfordert, statt in ihr Smartphone in den Bayernkurier vertiefen. Um der guten alten Zeiten willen.

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