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Bildung:So fiel das Abi zu Corona-Zeiten in Bayern aus

Bayern verschiebt Start der Abiturprüfungen

Schüler in einer Straubinger Turnhalle bei der Deutschprüfung im Jahr 2019 (Symbolbild).

(Foto: Armin Weigel/dpa)

Trotz aller Probleme infolge der Corona-Krise haben Bayerns Schülerinnen und Schüler im Durchschnitt bessere Noten erzielt als im vergangenen Jahr. Die Ergebnisse im Überblick.

Trotz aller Probleme infolge der Corona-Krise haben Bayerns Gymnasiasten heuer bessere Abiturergebnisse erreicht als im vergangenen Jahr. Die rund 35 000 Absolventen hätten einen Abiturschnitt von 2,25 erzielt, teilte das Kultusministerium am Dienstag in München mit. Zum Vergleich: 2019 lag der Notenschnitt bei 2,29, im Jahr davor bei 2,28.

"Ich freue mich sehr, dass die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten so tolle Ergebnisse erzielt haben. Wir haben unseren Unterricht im Vorfeld der Prüfungen ausschließlich auf die Kernfächer konzentriert: Das hat sich bezahlt gemacht", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

Auch der Anteil der Spitzenabsolventen mit einem Notendurchschnitt von 1,0 lag den Angaben zufolge mit 2,61 Prozent sogar deutlich höher als in den vergangenen Jahren (2019: 2,24 Prozent, 2018: 2,38 Prozent). Generell hätten mit 97,46 Prozent ähnlich viele Schüler die Prüfungen bestanden wie in früheren Jahrgängen (2019: 96,21 Prozent, 2018: 96,59 Prozent).

Wegen der Schulschließungen infolge der Pandemie hatten auch die Abiturienten zwischenzeitlich auf den Präsenzunterricht verzichten müssen. Bei der Wiederöffnung waren sie dann die ersten, die wieder zeitweise und unter strengen Auflagen zurück an die Schulen konnten.

© SZ.de/dpa/mmo
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