Top 5 - Auto-Meldungen der WocheReifen, die Versprechen brechen

Fernando Alonso verunglückt bei einer Testfahrt, der Bugatti Veyron verabschiedet sich, die Stiftung Warentest stellt Sommerreifen auf die Probe: Die spannendsten Meldungen der Autowoche.

Von Thomas Harloff

Ein neues Modell, ein überraschendes Gerichtsurteil, eine skurrile Meldung: Ab sofort präsentieren wir die spannenden Mobil-Themen freitags in den "Top 5 der Woche".

Der letzte Bugatti Veyron

Eine Autoikone tritt ab: Der Bugatti Veyron sagt nach zehn Jahren Bauzeit "adieu". Eine Schönheit war der unter Volkswagens Obhut gefertigte Franzose nie: Kurven mied der Zweitonner lieber und überließ sie echten Sportwagen. Aber geradeaus, da machte ihm keiner was vor: Der Veyron schoss in 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Und er fuhr, wenn es darauf ankam, 431 km/h, wie der TÜV und die Regelhüter des Guinness Buches 2010 herausgefunden haben. Ein Weltrekord für Serienautos - was kein Wunder ist, schließlich verfügt kein anderes Auto über einen Motor mit 16 Zylindern, acht Litern Hubraum, vier Turboladern, 1200 PS und maximal 1500 Newtonmetern Drehmoment. Dafür verbraucht der Veyron auch durchschnittlich 37 Liter in der Stadt.

Um zu zeigen, was technisch möglich ist, nahm VW bei seinem Prestigeobjekt sogar Verluste in Kauf und gab das auch unumwunden zu. Doch damit ist nun vorerst Schluss, nach 450 Exemplaren - 300 Coupés und 150 Roadstern - läuft die Produktion aus. Den letzten Veyron Grand Sport Vitesse mit dem Beinamen "La Finale" habe man an einen Sammler aus dem Mittleren Osten verkauft, ließ Bugatti verlauten. Bislang existiert von diesem Boliden lediglich ein Foto des Heckspoilers. Das ganze Auto zeigt sich dann vom 5. bis 15. März auf dem Genfer Autosalon - direkt neben dem allerersten produzierten Serien-Veyron.

Linktipp: Top 5 - Die Automeldungen der vergangenen Woche

Bild: Bugatti Automobiles S.A.S. 27. Februar 2015, 12:222015-02-27 12:22:46 © SZ.de/harl/cag