Das Cockpit des neuen Kia Sportage ist ein Beleg dafür, dass die koreanischen Hersteller inzwischen schönere und qualitativ hochwertigere Innenräume bauen als so mancher teurerer Anbieter. Kratzempfindliches Hartplastik ist am Armaturenbrett weitgehend unterschäumtem Kunststoff gewichen, die Applikationen in Klavierlack und Metalloptik sehen ordentlich aus, das Leder an Lenkrad und Sitzen (serienmäßig bei der getesteten GT-Line-Version) fassen sich gut an. Die Mittelkonsole ist zum Fahrer geneigt, was die dort untergebrachten Tasten leichter erreichbar macht. Die haben zudem verbindliche Druckpunkte, auch die Touch-Felder des berührungsempfindlichen zentralen Acht-Zoll-Monitors lassen sich gut bedienen. Ein weiteres Display sitzt zwischen Tacho und Drehzahlmesser. Die Anzeigen überzeugen mit durchdachter Menüführung und ansehnlicher Grafik.

Bild: Kia Motors 9. Juni 2016, 09:522016-06-09 09:52:21 © SZ.de/reek/mane