Fahrrad-Navigation Die Pfadfinder

Radroutenplanung ist komplexer als Autonavigation. Entsprechend groß sind die Herausforderungen an die Geräte. Diese Alternativen speziell für Fahrräder bringen Sie ans Ziel.

Von Peter Stelzel-Morawietz

Beim Auto ist die Sache einfach: Adresse ins Navi eintippen und schon geht es auf dem schnellsten oder kürzesten Weg auf befestigten Straßen zum Ziel, fertig. Die automatische Routenplanung fürs Radfahren ist dagegen wesentlich schwieriger. Sportliche Rennradfahrer möchten schnell vorankommen, Mountainbiker wiederum suchen abseits der Straßen unbefestigte Wege, Eltern mit Kindern wollen keine Steigungen und wieder andere Radler wünschen sich eine möglichst schöne Strecke.

Doch was bedeutet schön? Wie viel Umweg nimmt man für einen landschaftlich objektiv reizvollen Abschnitt in Kauf? Wo ist die persönliche Schmerzgrenze bei Steigung und Straßenbeschaffenheit? Schon diese Beispiele zeigen, wie komplex die Auswahl der richtigen Radroute ist.

Lange Zeit war die Planung einer auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Route unmöglich: Der Fahrradmodus im Auto-Navi (wenn vorhanden) sperrte nur die Autobahnen, selbst radspezifische Planungsprogramme für den PC ließen wichtige Optionen vermissen und die automatische Zielführung wie im Auto ist auf den GPS-Geräten für den Outdoor-Gebrauch längst nicht Standard. Selbst auf den neuesten Modellen ist meist jenseits von 60 Kilometern Entfernung Schluss, weil die Prozessoren angesichts der Vielzahl der zu berücksichtigen Parameter passen müssen.

Navis fürs Fahrrad

Sechs Orientierungshilfen speziell für Radler