ESM-Chef Klaus Regling "Für mich gibt es keine Grexit-Option"

Klaus Regling steht seit 2012 an der Spitze des Euro-Rettungsfonds. Die Krise in Griechenland beschäftigte ihn schon in seiner Zeit bei der Europäischen Kommission.

(Foto: Johannes Simon)

Klaus Regling, der Chef des Euro-Rettungsfonds, ist überzeugt, dass die Währungsunion trotz der vielfältigen Krisen hält - und Griechenland kein weiteres Hilfsprogramm benötigt.

Interview von Cerstin Gammelin und Alexander Mühlauer

Klaus Regling hat Griechenland im Auftrag der Euro-Staaten mehr Geld geliehen als irgendjemand sonst: 173,5 Milliarden Euro. Und der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM hat noch nicht genug. Der 66-jährige Ökonom wurde nun für fünf weitere Jahre im Amt bestätigt.

SZ: Herr Regling, als Sie als Euro-Retter anfingen, sagten Sie, dass Sie am liebsten nichts zu tun haben wollten. Nun bekommen Sie eine zweite Amtszeit.

Klaus Regling: Ja, das stimmt. Als ich beim ESM-Vorgänger begonnen habe, schrieb ich ein Konzept für ...