Selten wurde die Männlichkeit so zelebriert wie im lüsternen, aber schnöden Lollipop-Flirt "Hangover 3". Das Allstar-Ensemble um Robert De Niro schlägt in einem Hollywood-Hochzeitsirrsinn kaum Funken. Terrence Malick inszeniert grandiose Isolation. Die SZ-Kritiker verraten, welche Filme diese Woche den Kinobesuch lohnen - und welche nicht.
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Terrence Malick ist ein Mysterium. In "To the Wonder" lässt der geheimnisvolle Regisseur Ben Affleck zwischen Paris und der tiefsten Provinz von Oklahoma schwierige Liebe und die Suche nach Gott durchleben. Die Hauptrolle spielt wie immer die Umgebung - anstrengend, aber visuell spektakulär.
Eine Videorezension von Susan Vahabzadehmehr...
Mama bricht ihrem Ehemann das Genick und schickt den beiden Töchtern eine Kirsche. So der Anfang des Familien-Horrorstücks, produziert von Guillermo del Toro. Doch Mutter hält sich als Geist im Verborgenen und bekommt Konkurrenz von Jessica Chastain.
Von Fritz Göttlermehr...
Man wird den Verdacht nicht los, dass Brad Pitt hier den Auftritt seines Lebens absolviert hat, Terrence Malick das aber nicht zeigt. Der Cannes-Gewinner "The Tree of Life" ist ein Fluss von Bildern, die zurückführen an den Anfang der Welt.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Terrence Malick hat sehnsuchtsvoll die Landnahme von Amerika verfilmt - und dabei irgendwie vor lauter Indianern die Indianer vergessen.
Von DORIS KUHNmehr...
Religion und Rebellion sind in Venedig untrennbar. Olivier Assayas widmet sich der militanten Politisierung der Jugendlichen in den Siebzigern und Susanne Biers romantische Komödie verzichtet auf Mainstream-Schnörkel. Ein Genuss für den Kino-Gott.
Von Susan Vahabzadeh, Venedigmehr...
Der Wettbewerb des Filmfests von Venedig startet mit zwei Meistern ihres Fachs. Paul Thomas Anderson sucht über die Geschichte des Scientology-Gründers Hubbard nach Sinn und Hoffnung, Terrence Malick nach Liebe. Die besten Antworten auf drohende Sinnfragen findet der Zuschauer dann im schlichten, menschlichen Liebesspiel.
Von Tobias Kniebe, Venedigmehr...
Wenn am 16. Mai das Filmfestival von Cannes startet, wird ein großes Thema die Liebe sein - ob im Zusammenhang mit Demenz und Tod oder in abgründigen Konstellationen wie weiblichem Sextourismus. Zwei mit Spannung erwartete Filme wurden allerdings nicht rechtzeitig fertig. Ein erster Blick in das Programm.
Von Tobias Kniebemehr...
Je älter Brad Pitt wird, desto ernstere Themen geht er an: Jetzt kommt er mit "Moneyball" in die Kinos, einem Film, in dem es um eine gewichtige Angelegenheit geht - den Pioniergeist im Kapitalismus. Erst im vergangenen Sommer stellte er sich in "The Tree of Life" den richtig großen Fragen der Menschheit. Der Sonnyboy will uns was sagen. Die Bilder
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Cannes reloaded: Wer das wichtigste Großfestival des Jahres versäumt hat, dem wurden beim Filmfestival in Karlsbad alle Highlights von der Croisette nachgereicht - und überzeugende Weltpremieren als Beigabe. Ein Besuch.
Von Paul Katzenbergermehr...
Der französische Stummfilm "The Artist" galt seit den Golden Globes als Favorit für einen Oscar. Nun hängt ihn in dieser Rolle Martin Scorseses Verfilmung eines Kinderromans ab. Der deutsche Regisseur Wim Wenders ist mit seiner 3-D-Hommage "Pina" ebenfalls nominiert. Auch George Clooney, Brad Pitt und Meryl Streep dürfen - neben einem weiteren Deutschen - auf den begehrtesten Filmpreis hoffen.
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Porno-Drehs und Nazi-Sprüche - Regisseur Lars von Trier ist der Skandalmeister des internationalen Kinos. Doch wie lässt sich das noch toppen? Mit seinem bilderstarken Meisterwerk "Melancholia", in dem die Welt ziemlich hübsch und mit einer irritierenden sexuellen Komponente untergeht.
Von Martina Knobenmehr...
Nur kein Neid: Da der vorgezogene Hochsommer bei uns gerade Pause macht, kommen die Bilder von Stars in aufgerüschten Roben gerade recht. Zur Halbzeit in Cannes - die schönsten Bilder.
Von Ruth Schneebergermehr...
Eine halbe Ewigkeit warten die Cineasten der Welt schon, um endlich diesen Film zu sehen: Terrence Malicks "Tree of Life" mit Brad Pitt als engstirnigem Quadratkinn, Sean Penn als seinem Sohn - und umwerfenden Bildern.
Von Tobias Kniebemehr...
Die Entscheidung wird nicht leicht für Jury-Chef Robert De Niro: In Cannes gehen im Mai nicht nur hochkarätige Regisseure wie Pedro Almodovar und Lars von Trier ins Rennen - sondern erstmals auch vier Frauen.
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Wenn Cannes an diesem Mittwochabend zum 64. Mal eröffnet wird, bietet das Filmfestival das genaue Gegenteil der letzten Berlinale: wenige Entdeckungen, aber große Namen. Was ist da los?
Von Susan Vahabzadehmehr...
In "Apocalypse Now" wurde der verstörende Trip in die amerikanische Psyche von einem eher bodenständigen Jungen gespielt - nun wird Martin Sheen 70 Jahre alt.
Sein Leben in Bildern. Von Fritz Göttlermehr...
Einer von ihnen kriegt den Goldenen Bären, nur wer? Die Filme des Wettbwerbs in unbewegten Bilder. Und dazu das wichtigste über Inhalt, Regisseure und Schauspieler.
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Kirsten Dunst guckt ein wenig säuerlich, Robert De Niro gibt sich maulfaul und einen Skandal gab es auch - trotzdem gilt Cannes in diesem Jahr als voller Erfolg. Die schönsten Bilder zum Abschluss.
Von Ruth Schneebergermehr...
Der Regisseur über Blindflüge am Drehort, die Arbeit mit der Sprache, das Tempo eines Hollywoodstars und seinen Film "Ein ganz gewöhnlicher Jude".
Interview: Anke Sterneborgmehr...
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Das mystische Familiendrama "The Tree of Life" von US-Regisseur Terrence Malick ist als bester Film der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes ausgezeichnet worden. Als beste Schauspielerin wurde Kirsten Dunst für ihre Rolle in Lars von Triers "Melancholia" geehrt.
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Dass Cannes-Präsident Gilles Jacob sein Festival als das wichtigste der Welt bezeichnet, ist schon klar. Hinterher muss man aber sagen: Der Mann hat recht. Und nun ist auch klar, warum so vehement auf Lars von Triers "Ich bin ein Nazi"-Auftritt reagiert wurde.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Diane Kruger, Colin Firth und ein bisschen Madonna: Dass die ganz großen Stars diesmal nicht nach Berlin kommen, will das Filmfestival nutzen, um neue Wege zu beschreiten.
Von Toni Lukicmehr...
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