Medien in Ecuador Nach den Journalisten kommen die Zensoren

Mit einem neuen Gesetz beschränkt Ecuadors Reformpräsident die Pressefreiheit und bezeichnet private Medien als Handlanger wirtschaftlicher Interessen. Journalisten und Reporterorganisationen schlagen Alarm. Von Peter Burghardt und Laura Hertreiter mehr...

Huaorani Ölförderung in Ecuador Ausverkauf im Paradies

Hat die Welt versagt? Weil die internationale Gemeinschaft nicht, wie gewünscht, drei Milliarden Dollar bezahlt hat, lässt Ecuador nun im Nationalpark Yasuní nach Erdöl bohren. Die Folgen für das einmalige Naturreservat könnten verheerend sein. Von Peter Burghardt, Buenos Aires mehr...

Vorwurf der Umweltzerstörung Ecuador startet Kampagne gegen US-Ölkonzern

Mit einer Kampagne will Ecuadors Präsident Rafael Correa gegen den US-Ölkonzern Chevron vorgehen. Er wirft dem Unternehmen schwere Umweltverschmutzung im Amazonas-Gebiet vor. mehr...

Abstimmung im Parlament Ecuador bewilligt Erdölförderung in Nationalpark

Das ecuadorianische Parlament hat mit deutlicher Mehrheit die umstrittenen Ölbohrungen im Yasuní-Naturpark im Amazonas-Gebiet genehmigt. mehr... Politicker

Flüchtlingsdrama vor Lampedusa Flüchtlingspolitik Flüchtlingspolitik Europa muss die rassistische Brille absetzen

Meinung Die Ursachen für die Flucht in den Herkunftsländern beseitigen - das ist die theoretische Idee der EU-Politik gegenüber Afrika. Doch trotz immer neuer Katastrophen im Mittelmeer passiert nur wenig. Das liegt auch daran, dass Europa die Afrikaner noch immer zu Rohstofflieferanten degradiert und ihre Staaten als fortschrittsunfähige Nehmerländer diskriminiert. Ein Kommentar von Sebastian Schoepp mehr...

Wikileaks-Gründer Ecuador will bald über Assanges Asylantrag entscheiden

Ecuador könnte noch in der laufenden Woche über den Asylantrag des Wikileaks-Gründers Julian Assange entscheiden. mehr... Politicker

NSA-Wistleblower Snowden "Deutschland sollte ihm Asyl gewähren"

Nach Grünen und Linken plädiert nun auch SPD-Netzpolitiker Lars Klingbeil für den besonderen Schutz des Whistleblowers Edward Snowden. Zumindest für den Fall, dass seine Vorwürfe zutreffen. Und noch eine weitere Asyloption könnte für den in Moskau festsitzenden ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter in Frage kommen. Von Oliver Das Gupta mehr...

Russia's President Putin attends a news conference, part of the Gas Exporting Countries Forum, at the Kremlin in Moscow Prism-Enthüller auf der Flucht Snowden beantragt Asyl in Russland

Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat in Russland Asyl beantragt. Das bestätigte das russische Außenministerium. Präsident Wladimir Putin erklärt seine Bereitschaft, knüpft das Bleiberecht aber an die Bedingung, dass Snowden den USA mit seinen Enthüllungen nicht weiter schade. mehr...

Evo Morales Snowden Bolivien Moskau USA Morales in Wien gestrandet "Ein direkter Angriff auf den Präsidenten"

Das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten Evo Morales ist wieder auf dem Weg in die Heimat - ohne Edward Snowden. Der war nie an Bord. Die erzwungene Zwischenlandung in Wien wird aber ein Nachspiel haben. Von Benjamin Romberg und Sebastian Schoepp mehr...

Evo Morales Flugzeug Wien Verweigerte Überflugrechte für Morales-Jet Frankreich entschuldigt sich bei Bolivien

Die verweigerten Überflugrechte für das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten lösen weiter Aufregung aus. Frankreichs Außenminister Fabius bedauert die Sperrung des Luftraums bei Morales' Heimflug aus Moskau. Aus Österreich kommt eine neue Erklärung für die Zwischenlandung in Wien. mehr...

Verweigerte Überflugrechte für Morales Bolivien droht mit Schließung von US-Botschaft

"Wir brauchen die USA nicht": Wohl weil Whistleblower Snowden an Bord vermutet wurde, musste Boliviens Präsident Morales in Wien zwischenlanden. Nun ist er sauer - und droht den USA. mehr...

Asylantrag des NSA-Whistleblowers Ecuador rückt von Snowden ab

Auf Hilfe aus Ecuador darf Edward Snowden offenbar nicht mehr hoffen: Präsident Correa betont, dass der NSA-Whistleblower die Konsequenzen tragen muss, falls er US-Gesetze gebrochen hat. Einzig eine kleine Hintertür lässt das Staatsoberhaupt noch offen. mehr...

Edward Snowden Prism-Leaker auf der Flucht Prism-Leaker auf der Flucht Snowden wirbelt die Diplomatie durcheinander

Wohin will Edward Snowden? Die Reise des NSA-Enthüllers gleicht einem Agententhriller, doch sie führt auch zu massiven diplomatischen Verwerfungen. Die Beziehungen der USA zu Russland und China leiden unter dem Schauspiel, während die ecuadorianische Regierung sich als Verteidiger der Freiheit profilieren kann. Von Johannes Kuhn mehr...

Präsidentenwahl in Venezuela Chavez verlängert sein sozialistisches Projekt

Seinen Sieg verkündete er via Twitter - und feierte später mit seinen Anhängern auf dem Balkon des Präsidentenpalastes: Hugo Chavez hat die Präsidentenwahl in Venezuela gewonnen - bereits zum vierten Mal hintereinander. Seine Macht scheint gefestigt, er darf jetzt bis mindestens 2019 im Amt bleiben. Doch die Opposition war dieses Mal nah dran an einem Sieg. mehr...

A picture taken in Moscow Sheremetyevo airport aboard a plane of Aeroflot flight Ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter Snowden Falsche Fluchthelfer

Meinung Die Flucht von Edward Snowden ist auch eine politische Reise. Sie erzählt vom Zustand der Welt so viel wie vom Zustand Amerikas. Je mehr Landesgrenzen Snowden überwindet, desto mehr verfließen die moralischen. Seine Fluchthelfer sind keine Helden, sondern bleiben die autoritären Figuren, die sie immer waren. Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washington mehr...

Whistleblower in Moskau USA fordern unverzügliche Auslieferung Snowdens

Die US-Regierung hat Russland aufgefordert, den Whistleblower Edward Snowden ohne Verzögerung auszuliefern. Die Rechtsgrundlage sei klar. Doch nicht nur in Moskau wird Washington vorstellig. mehr...

Überwachungsprogramm der NSA US-Geheimdienst soll Wanzen in EU-Gebäuden installiert haben

Nichts war vor den Experten des US-Geheimdienst sicher: Die NSA hat wohl auch Einrichtungen der Europäischen Union ausgespäht. Dies soll aus geheimen Dokumenten hervorgehen, die der frühere Geheimdienst-Mitarbeiter Edward Snowden mitgenommen hat. Führende EU-Politiker sind empört. mehr...

Julian Assange extradition Streit um Wikileaks-Gründer Assange erwägt sich zu stellen - hat aber eine Bedingung

Im Konflikt um Wikileaks-Gründer Julian Assange könnte es doch noch zu einer Lösung kommen. Laut einem Zeitungsbericht ist er bereit, sich unter Auflagen Schweden zu stellen - am Nachmittag will er sich dazu äußern. Ecuador interessiert das bislang wenig, von seinen südamerikanischen Verbündeten erhält das Land Rückendeckung. mehr...

Wikileaks Assanges Asyl in Ecuador Assanges Asyl in Ecuador Che Guevara aus dem Cyberspace

Meinung Seit Kolonialzeiten lebt eine breite politische Klasse in Lateinamerika von der Auflehnung gegen europäische und vor allem nordamerikanische Übermacht. Ein Systemkritiker wie Mister Assange wird da schnell zum Rächer. Doch Ecuador verteidigt die Meinungsfreiheit, die zu Hause nicht immer respektiert wird. Ein Kommentar von Peter Burghardt mehr...

Wikileaks Auftritt von Wikileaks-Gründer Auftritt von Wikileaks-Gründer Assange beschuldigt USA einer Hexenjagd auf Wikileaks

Erstmals seit seiner Flucht in die Botschaft Ecuadors vor zwei Monaten zeigt sich Julian Assange der Öffentlichkeit. Auf dem Balkon dankt er dem ecuadorianischen Präsidenten Correa für seinen Mut, ihm politisches Asyl zu gewähren - und richtet einen Appell an die USA und Präsident Obama. mehr...

Julian Assange Asyl in Ecuador Asyl in Ecuador Warum Präsident Correa Assange hilft

Meinung Ecuadors Präsident Correa hat kein gutes Verhältnis zu kritischen Beobachtern. Dass er dem Wikileaks-Gründer Assange Asyl gewährt, hat einfache Gründe: Correa sieht durch Assanges Wirken die von ihm wenig geliebten USA bloßgestellt. Und er wittert eine Chance, ein bisschen Weltpolitik zu machen. Ein Kommentar von Peter Burghardt mehr...

Julian Assange Diplomatisches Gerangel um Wikileaks-Gründer Diplomatisches Gerangel um Wikileaks-Gründer Schweden will Assange im eigenen Land befragen

Stockholm hat den Kompromissvorschlag abgeschmettert, Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London zu Vergewaltigungsvorwürfen zu befragen. Das südamerikanische Land bekräftigt nun, das Leben des Wikileaks-Mitbegründers schützen und sein Recht auf Freiheit sichern zu wollen. Auch die Mutter des Australiers setzt sich mit einem emotionalen Appell für ihren Sohn ein. mehr...

Assange seeks refuge in Ecuador's embassy in London Wikileaks-Gründer Assange flüchtet in Botschaft Warum Ecuador?

Die Flucht des Wikileaks-Gründers in eine südamerikanische Botschaft in London entrüstet sogar Assanges Anhänger - sie fühlen sich um ihre Kautionsspende geprellt. Ecuadorianische Medien halten die Erteilung des Asyls indes für "fast eine Tatsache": Assange verbindet einiges mit dem Präsidenten des Landes. Von Alexander Menden, Peter Burghardt und Gunnar Herrmann mehr...

Ecuadors Notenbankchef tritt zurück "Ich habe gar kein Diplom"

Als Notenbankchef ist ein einschlägiger Universitätsabschluss quasi Pflicht. Ecuadors oberster Währungshüter schmückte sich bisher mit dem Titel Master of Business Administration. Klingt gut. Aber leider hat sich Pedro Delgado die Zulassung erschwindelt. mehr...

Julian Assange extradition Panne bei Scotland Yard Geheime Akten um Assange-Verhaftung aufgetaucht

"Unter allen Umständen" soll Julian Assange beim Verlassen der ecuadorianischen Botschaft festgenommen werden: So steht es in geheimen Akten von Scotland Yard, die ein Polizist ein wenig zu offensichtlich in der Hand hielt. Nun sind die Pläne publik. mehr...