Platz 29 von 31: Thomas Gottschalk befindet sich derzeit im Kampf um die rote Laterne in der ARD. Nur das Wetter und Wiederholungen im Nachtprogramm laufen noch schlechter. Von einer Quotendiskussion will bei der ARD aber niemand etwas wissen.
Von
Christopher PramstallerTV-Blog
DIe WDR-Intendantin spricht über den Boykott der öffentlich-rechtlichen Sender, den Einstieg von Sat1 und die damit verbunden Konsequezen.
Interview:
Hans Leyendecker
Ohne Zigaretten tritt Altkanzler Helmut Schmidt nicht in Talkshows auf. Sein Zigarettenkonsum bei Günther Jauch könnte nun jedoch ernsthafte Folgen für die ARD haben.
Das eigene Profil soll stärker werden: Deswegen produziert das ZDF künftig eigene Nachrichten am Vormittag und kündigt die bisherige Kooperation mit der ARD auf. Die Frage ist nur, worin der tiefere Sinn der Neuregelung liegt, denn eine Ausgabe entfällt komplett, zwei weitere werden stark gekürzt.
Von
Christopher Keil und Claudia Tieschky
Nun will auch die ARD nicht mehr. Nachdem das ZDF vergangene Woche die Nachrichtenkooperation der beiden öffentlich-rechtlichen Sender gekündigt hatte, steigt auch die ARD aus - zumindest für ein Jahr. Lange hatte man auf Konsens gehofft, alles wollte man aber auch nicht mitmachen.
Von
Claudia Tieschky
Meinung
Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen ihr Angebot ausdünnen und Digitalkanäle abschaffen - fordert Kurt Beck, Chef der Medienkommission der Länder. Das ist finanziell wie strategisch vernünftig: Wenn sich ARD und ZDF auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, wird es immer noch genug Vielfalt geben.
Von
Christopher Keil
3,5 Millionen Euro zu viel: Einem WDR-Papier zufolge hatte die ARD-Produktionstochter Degeto bereits 2010 deutlich mehr Geld aufgewendet als geplant. Dissonanzen gibt es in den Führungsgremien des Ersten außerdem über die Personalfrage. Wer soll die Degeto künftig führen?
Von
Christopher Keil
Sie gilt als Garantin für Qualitätsfernsehen und war zuletzt immer dann gefragt, wenn es bei der ARD lukrative Posten zu besetzen gab: Bettina Reitz soll neue Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks (BR) werden. Dabei war sie erst vor einem Jahr zur Chefin der ARD-Tochter Degeto aufgerückt - und hatte den BR deswegen verlassen.
Von
Christopher Keil
Mit Vicco von Bülow alias Loriot ist einer der beliebtesten deutschen Künstler gestorben. Politiker, Kollegen und Freunde des Humoristen trauern um ein "Universal- und Jahrhundertgenie". Er habe die Menschen mit seiner feinen Ironie und seinem unvergleichlichen Sinn für Humor glücklich gemacht.
Transparenz weiterhin vergeblich gesucht: Die ARD-Produktionsfirma Degeto wirtschaftet völlig undurchsichtig. Jetzt fordern die Produzenten Aufklärung.
Von
Christopher Keil
Ein ganzes Land nimmt Abschied von seinem führenden Humoristen. In der Flut von Traueranzeigen sticht eine besonders heraus: Der Art Directors Club Deutschland sagte seinem Ehrenmitglied Loriot mit einer ganzen Zeitungsseite Lebewohl.
Erstmals wird 2013 die Rundfunkgebühr nicht erhöht. Für ARD, ZDF und Deutschlandradio bedeutet das eine Nullrunde. Der Kindersender Kika bekommt ungefähr so viele Millionen weniger, wie dort in den vergangenen Jahren veruntreut wurden.
Von
Claudia Tieschky
Früher Götz George, heute Fernsehpreis-Gewinner Jörg Hartmann: Der WDR plant einen dritten Ruhrgebiet-Tatort, diesmal in Dortmund. Mit viel Fußball, viel regionalem Humor - und einer interessanten Kombination rund um den Chefermittler Peter Faber.
ARD und ZDF haben jüngst einen Mehrbedarf von 1,4 Milliarden angemeldet - für RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt ein Fall von Realitätsverlust. Im Interview erklärt sie, warum das duale System trotzdem noch zeitgemäß ist, was die BBC besser macht und was sie von Günther Jauch hält.
Interview:
Christopher Keil
Mit seinen bissigen Scherzen hatte Oliver Pocher bei der weitgehend glanzlosen Verleihung des Deutschen Fernsehpreises zumindest für ein bisschen Aufregung gesorgt. Doch in der TV-Ausstrahlung war davon nichts mehr zu sehen.
"Eine Stimmung wie bei der MDR-Intendantenwahl": Nach den vielen Streitigkeiten im Vorjahr inszeniert RTL den Deutschen Fernsehpreis nun als Gala der Belanglosigkeiten. Man nimmt den Preis inzwischen nicht mehr an, man nimmt ihn hin. Zum Glück ist Oliver Pocher auf Krawall-Kurs.
Von
Hans Hoff
Beim Geld hört die Freundschaft auf: In den Rundfunkgebühren für die ARD sehen die Zeitungsverlage oft genug eine Wettbewerbsverzerrung - schließlich konkurriert man auf dem Markt der digitalen Medien. BR-Intendant Ulrich Wilhelm gibt sich konziliant und schwingt sich zunehmend zum ARD-Chefdiplomaten auf. Doch es gibt auch Häuser im Ersten, die wesentlich streitbarer agieren.
Von
Claudia Tieschky
Es geht um nicht weniger als die Zukunft der Pressekultur, sagen die einen. Nein, es geht nur um ein kleines technisches Hilfsmittel, sagen die anderen. Zeitungsverlage und ARD streiten hart um die App für die Tagesschau, jetzt sogar vor Gericht. Worum es dabei geht.
Von
Caspar Busse
Lena scheitert an der Titelverteidigung, Aserbaidschan jubelt. Doch wie ging das Siegerlied gleich noch mal? Das SZ-Magazin und sueddeutsche.de haben vom gemeinsamen Sofa alles Wissenswerte notiert. Die Ereignisse des Abends in der Ticker-Nachlese.
Der WDR-Verwaltungsrat lehnt den Vertrag der ARD mit dem Boxstall des Promoters Wilfried Sauerland ab. Der millionenschwere Deal steht vor dem Aus - es zeichnet sich ein Eklat ab, den es im öffentlich-rechtlichen Fernsehen so noch nie gab.
Von
Hans-Jürgen Jakobs
Kein Platz auf Augenhöhe? Die ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann streitet mit ihrem Arbeitgeber vor Gericht: Der Grund soll Mobbing sein.
Von
Claudia Tieschky
Hat die ARD Angst vor der "Bild"-Zeitung? Das Blatt soll 50 bis 60 Fragenkataloge an den Sender geschickt haben - auch zum Thema Verwendung von Gebühren. Die ARD dementiert, sie rüste sich mit einer "virtuellen Medienredaktion" zum Gegenschlag. Was ist da los?
Von
Katharina Riehl