Und jetzt? Auch nach zwei Wahlgängen hat Italien keinen neuen Staatspräsidenten. Dabei hatten sich die Parteiführer Pier Luigi Bersani und Silvio Berlusoni auf Franco Marini als Kandidaten geeinigt. Aber viele Wahlmänner wollten ihnen dann doch nicht folgen: Sie sehen in Marini einen Vertreter des alten Establishments, dessen Zeiten vorbei sind.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Romano Prodi soll Italien aus der Krise führen: Das linke Lager stellt den Ex-Regierungschef als Nachfolger des scheidenden Präsidenten Napolitano auf. Bereits am Nachmittag könnte er gewählt werden - dafür ist er aber auf Stimmen aus der populistischen "Fünf Sterne"-Bewegung angewiesen.
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Vier Wahlgänge, zwei Kandidaten, aber immer noch kein Staatsoberhaupt: Die italienische Präsidentschaftswahl wird zur Farce. Nachdem auch er deutlich die nötige Mehrheit verpasst hat, verzichtet Ex-Premier Prodi auf einen weiteren Versuch.
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Auch in vier Wahlgängen scheitert Italien an der Wahl eines Staatspräsidenten, die Kandidatensuche wird zum Geschacher zwischen den etablierten Parteien. Das ist nicht neu, doch diesmal spielt es der Fünf-Sterne-Bewegung von Beppe Grillo in die Hände. Kann seine wilde Gruppe von Basisdemokraten mehr als nur blockieren?
Von Johannes Kuhnmehr...
Erfolg in der sechsten Runde: Giorgio Napolitano ist der alte und neue Präsident von Italien. Nach mehreren gescheiterten Wahlgängen hatte er sich bereit erklärt, noch einmal anzutreten. Der 87-Jährige soll das Land nun aus der Krise führen.
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Meinung
Züge von Unzurechnungsfähigkeit: Die Wiederwahl von Staatspräsident Giorgio Napolitano zeugt vom eklatanten Versagen der Politik in Italien. Trotzdem kann der weise alte Mann etwas wie ein Zurück in die Zukunft bedeuten.
Ein Kommentar von Andrea Bachstein, Rommehr...
Er kämpft mit den Tränen und droht mit Rücktritt: Italiens wiedergewählter Präsident Napolitano hat an die Parteien appelliert, sich nicht mehr gegen dringend notwendige Reformen zu sperren. Schon in wenigen Tagen könnte er eine neue Regierung vorstellen.
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Wochen nach der Wahl hat der Sozialdemokrat Pier Luigi Bersani es immer noch nicht geschafft, in Italien eine Regierung zu bilden. Nun stellt ihn sein ehemaliger Konkurrent um die Spitzenkandidatur öffentlich in Frage - und bringt sich selbst als Alternative ins Gespräch.
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"Taub und unfruchtbar": Italiens Präsident Giorgio Napolitano greift die Politiker des Landes an, weil sie dringende Reformen versäumt hätten. Er ruft sie zur Vernunft - und will möglichst schnell entscheiden, wer eine Regierung bilden soll.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Er ist der erste Kandidat mit vergleichsweise großem Rückhalt im gespaltenen italienischen Parlament: Vor der Wahl eines neuen Staatschefs zeichnet sich ein breites Bündnis für den früheren Senatspräsidenten Franco Marini ab.
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Gott sei Dank nicht Berlusconi - so denken vermutlich einige Italiener und viele Beobachter im Ausland. Die Wähler haben entschieden - zu Gunsten des Mitte-links-Lagers. Welche Politiker spielen künftig eine wichtige Rolle in Italien? Wer zählt zu den Verlierern? Ein Überblick.
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Die äußerst schwierigen Konsultationen für eine neue Regierung in Italien haben begonnen. Drei Wochen nach dem Patt bei der Wahl, hat Italiens Staatsschef die ersten Politiker zu sich gebeten. Viel Zeit bleibt Napolitano nicht.
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Auftrag für eine fast unlösbare Aufgabe: Pier Luigi Bersani soll als Spitzenkandidat eines Mitte-Links-Bündnisses die neue italienische Regierung bilden. Jetzt muss er sich einen Koalitionspartner suchen.
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Bersani ist mit seinem Versuch gescheitert, in Italien eine neue Regierung zu bilden. Jetzt sucht Staatschef Napolitano eilig nach einem Ausweg aus der Krise. Berlusconi würde sich gerne an einer Koalition beteiligen - auch unter einem Premier Bersani.
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Italien wählt das Chaos - und was machen die Anleger, die angeblich so scheuen Rehe? Nichts. Kurz herrschte zwar Verwirrung, doch schon an diesem Mittwoch ist alles so wie bisher. Die politische Ungewissheit in Rom macht die Investoren nicht nervös. Sie kaufen munter italienische Staatsanleihen, denn sie wissen: Mehr als Grillo, Berlusconi und Bersani zählt derzeit EZB-Chef Draghi.
Von Jannis Brühlmehr...
Drei Millionen Euro für einen Parteiwechsel: Die Staatsanwaltschaft ermittelt einem Medienbericht zufolge wegen Bestechung gegen den früheren italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi. Eine weitere Klage wird bereits vorbereitet.
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Intensive Suche nach Lösungen in Rom: Pier Luigi Bersani, Chef von Italiens Mitte-Links-Bündnis, ist mit der Regierungsbildung gescheitert. Nun will Staatschef Napolitano mit eigenen Konsultationen beginnen.
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Nach einer chaotischen Wahl setzen die Italiener ihre Hoffnungen auf einen Mann: den 87-jährigen Staaatspräsidenten Giorgio Napolitano. Ihm stehen kurz vor Ende seiner Amtszeit noch schwierige Wochen bevor. Er muss dafür sorgen, dass Italien eine funktionsfähige Regierung bekommt - einfach wird das nicht.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Wie kann Italien das politische Patt überwinden? Bersani, Chef des italienischen Mitte-links-Bündnisses, lehnt ein Bündnis mit Berlusconis Mitte-rechts-Allianz kategorisch ab. Er setzt auf die Protestbewegung Fünf Sterne von Beppe Grillo. Dafür ist er sogar bereit, eine wüste Beleidigung zu ignorieren.
Von Barbara Galaktionowmehr...
"Dann ist hier Schluss": Der Überraschungssieger der Parlamentswahl in Italien gibt dem politischen System seines Landes keine Chance mehr. Die alten Parteien würden nur noch sechs Monate durchhalten. Sein Notfallplan: raus aus dem Euro und zurück zur Lira.
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Auch eine Woche nach der Wahl ist in Italien völlig unklar, wie es politisch weitergehen soll. Präsident Napolitano hofft zwar weiter auf eine Lösung. Doch Grillo und seine Fünf-Sterne-Bewegung wollen weiterhin nicht koalieren. Und Ex-Premier Berlusconi ist nach den jüngsten Bestechungs-Vorwürfen wohl kaum präsentabel.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Italien steckt tief in der Staatskrise. Präsident Napolitano führte zwar den ganzen Tag Gespräche mit den Parteien - ein Ausweg ist jedoch nicht in Sicht. Ihre Positionen erwiesen sich als kaum vereinbar.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Der Patt nach der Wahl in Italien hat für Unsicherheit an den Märkten gesorgt. Nun reagiert die Ratingagentur Fitch und stuft die Bonität Italiens um eine Stufe herab. Die Prognose sei negativ.
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Der Chef der Fünf-Sterne Protestbewegung, Beppo Grillo, ist erbost:
Einige seiner Parteifreunde haben im Senat einen Sozialdemokraten mitgewählt. In beiden Kammern des Parlaments stellt das Mitte-links-Lager künftig den Präsidenten. Eine tragfähige Regierung ist trotzdem in weiter Ferne.
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