Presseschau zu den Wahlen"Unregierbares Italien"

Die italienischen Wähler haben ihrem Land eine Pattsituation zwischen Parlament und Senat beschert. Wie es nun weitergeht, ob gar Neuwahlen folgen werden, ist noch vollkommen offen. Fest steht aber: Der Ausgang der Wahl sorgt für Irritationen. Dies zeigt ein Blick in die nationale und internationale Presse.

Presseschau zu den Wahlen – La Repubblica

Die italienischen Wähler haben den Parteien und sich selbst eine Pattsituation zwischen Abgeordnetenkammer und Senat beschert. Wie es nun weitergeht, ob gar Neuwahlen folgen werden, ist noch vollkommen offen. Fest steht aber: der Ausgang der Wahl sorgt für wenig Freudenstimmung. Dies zeigt ein Blick in die nationale und internationale Presse.

Am Tag nach der Wahl spricht die römosche Tageszeitung La Repubblica von der "komplexesten Nachwahl-Zeit der italienischen Geschichte", das Wahlergebnis und die Regierungsbildung seien ein Rätsel. Berlusconi wird mit der Aussage zitiert, er wolle "keine Neuwahlen". Die Tageszeitung weist zudem auf die alarmierten Börsen und das "überraschte und besorgte Europa" hin.

26. Februar 2013, 12:402013-02-26 12:40:22 © Süddeutsche.de/müh/ebri