Sie ist eine der international erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Nun übernimmt Franka Potente ("Lola rennt") die Rolle einer Frau, die wie kaum eine andere für die Deutschen für Sex steht: Beate Uhse. Am 9. Oktober wird die 37-Jährige in "Beate Uhse - Das Recht auf Liebe" im ZDF zu sehen sein.
Interview:
Michaela Haas
Franka Potente ist nicht mehr die flippige flinke Lola, sondern längst Hollywood-Star und Buchautorin. Ihr drittes Buch erzählt Kurzgeschichten aus Japan - sehr behutsam.
Von
Cathrin Kahlweit
Neulich war die Schauspielerin noch ganz verschlossen: Ja, ich bin frisch verliebt, aber in wen, verrate ich nicht. Nun hat sie ihn doch der Welt präsentiert.
Eigentlich wollte er studieren. Aber dann ist Thomas Schmauser doch Schauspieler geworden - reine Notwehr, wie er sagt. In seiner Laufbahn hat der Theatermann schon einige prestigeträchtige Rollen abgelehnt. Auch die Rolle eines "Tatort"-Kommissars reizt ihn nicht wirklich. Stattdessen wird er Ermittler im neuen BR-Heimatkrimi.
Von
Judith Liere
Beate Uhse hat Sex pragmatisch betrachtet, das machte sie einst zur Revoluzzerin. Der ZDF-Film über ihr Leben vermeidet jedoch verdruckst alles Körperliche. Wie das Fernsehen große Frauen klein macht - trotz guter Story und einer patenten Franka Potente.
Von
Barbara Gärtner
Stoff für eine große Tragödie: Erst versenken die Deutschen ein britisches Schiff, dann retten sie die Überlebenden. Das englisch-deutsche Weltkriegs-Drama "Laconia" soll eine Art Euro-Versöhnungwerk sein - und scheitert am Kleingeist.
Von
Willi Winkler
Ob unbeholfene Freaks oder einfach nur Nazis: Wenn Deutsche in internationalen Filmen auftauchen, wirken sie meist recht eindimensional. In "Shanghai", der jetzt in die Kinos kommt, mimt Christopher Buchholz wieder einen ideologischen Unsympath, doch wenigstens bleibt ihm der Fettanzug erspart.
Eine Betrachtung aus aktuellem Anlass. Von
Martin Zips
Triaden und Spione: Regisseur Mikael Håfström zeichnet das Shanghai der vierziger Jahre als Schmelztigel von Kulturen und Ideologien, schillernd und düster zugleich. Eine Nazibraut, ein US-Spion und ein chinesisches Gangsterpaar verhaken sich in einander - bis persönliche Zuneigungen über die Politik siegen.
Von
David Steinitz
Einst hatte er ein Bubigesicht - doch das hat Schauspieler Matt Damon schon lange abgelegt. Er wurde Sexiest Man Alive, gewann für seinen ersten großen Film einen Oscar und legte sich mit Sarah Palin an. Jetzt ist er wieder im Kino zu sehen - als Familienvater in Steven Soderberghs Seuchen-Thriller "Contagion". Porträt in Bildern.
"Ich verstehe nicht, warum Hollywood in Deutschland als das Absolute gilt": Diane Kruger, Deutschlands erfolgreichster Hollywoodexport, verrät, warum sie Amerika eigentlich gar nicht braucht.
Interview:
Tanja Rest
Ein diabolischer Joker, ein umstrittener Jesus und der Kasache Borat: Regisseure brachen in der vergangenen Dekade mit Tabus - und bescherten uns denkwürdige Charaktere. Welche Filmfigur der Nullerjahre hat Sie besonders beeindruckt?
Ein Bildervote von
J. Kelm
Das merkwürdige Verhalten gewinnbringender Schauspieler zur Paarungszeit: Wer gehört zur deutschen Top-Liga? Und von wem kann man sicher sein, dass er im nächsten deutschen Film auch wieder mitspielen wird? Die Bilder.
Düstere Großstadt, große weite Welt und Heimat bayerischer Gemütlichkeit - München hat viele Facetten. Ab sofort zeigt das Filmmuseum am Jakobsplatz die Sonderreihe "München im Film" - 45 Spiel- und Dokumentarfilme, in denen die Isarmetropole ganz unterschiedliche Rollen spielt.
Alles andere als Pseudo-Doku-Kuddelmuddel: Steven Soderbergh gelingt mit dem Film "Che - Guerilla" eine makellose Revolutions-Meditation.
Von
Fritz Göttler
Regisseur Steven Soderbergh präsentiert in Cannes sein kompromissloses Experiment "Che". Benicio Del Toro spielt den Revolutionsführer Che Guevara - und zweifelt dabei nie an seiner Mission.
Von
Tobias Kniebe
Bilder
Sie glauben immer noch, die Teenies stehen auf Tokio Hotel? Falsch - es gibt längst Nachschub bei den Jungstars. Bringen Sie sich zum Kinostart von "Twilight 2" auf den neusten Stand.
Politik, Promis, Kultur - aber weniger aggressiv: Nach Schleuderpreisen und Eisbären soll bei der deutschen "Vanity Fair" mit Nikolaus Albrecht Stabilität einziehen.
Von
Claudia Tieschky