Barcelona Nichts als Touristen

Barcelona: Ihre graue Vergangenheit bewahrt die Stadt vor Eitelkeit und dem Hochmut Madrids

(Foto: iStockphoto)

Barcelona hat 17 Millionen Besucher im Jahr. Die bringen Geld, aber es sind zu viele, sogar für das tolerante und anarchistische Barcelona. Über eine traumhafte Stadt in der Mangel: von Airbnb und katalanischen Separatisten.

Von Sebastian Schoepp

Sie sind überall: am Strand und in den Gassen, auf den Ramblas sowieso. Man findet sie inzwischen auch vor den vollgestopften Regalen der pakistanischen Läden im Einwandererviertel Raval, sie mischen sich knipsend unter die fahnenschwingenden katalanischen Independentistas, und nachts, da schlafen sie in renovierten Altstadtwohnungen, die nun nicht mehr für die Einwohner da sind.

Seit Kurzem haben die Touristen sogar den Turó de la Rovira entdeckt, einen Hügel mit phänomenalem Blick und historischer Bedeutung über Barcelona, der nur nach ...