Barack Obama stellt heraus, dass Israel vorerst keine neuen jüdischen Siedlungen im palästinensischen Westjordanland genehmigt - für den US-Präsidenten das Ergebnis seiner harten Haltung gegenüber der Regierung Netanjahu.
Ein kleines Erfolgerlebnis nach den Querelen um die US-Gesundheitsreform: Barack Obama sieht einige ermutigende Anzeichen für Fortschritte im Nahen Osten auf dem Weg zu einer israelisch-palästinensischen Friedensvereinbarung.
Mubarak und Obama während ihres Gespräches im Weißen Haus (© Foto: AFP)
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Als Beispiel nannte Obama an diesem Dienstag nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Washington die jüngste Mitteilung der israelischen Regierung, der zufolge seit Monaten keine neuen Genehmigungen für Siedlungen im Westjordanland erteilt worden sind.
Aufforderung an Araber
Obama führte außerdem Verbesserungen bei den palästinensischen Sicherheitskräften und der Wirtschaft im Westjordanland und die Entfernung mehrerer israelischer Kontrollposten an.
"Ich bin ermutigt über einige der Dinge, die ich ... sehe", sagte Obama. "Es hat Bewegung in die richtige Richtung... gegeben." Er glaube, "dass die israelische Regierung (die) Diskussionen mit uns sehr ernst genommen hat", fügte der Präsident mit Blick auf die harte US-Haltung in der Siedlungsfrage hinzu.
Obama forderte die Palästinenser auf, Israel nun ihrerseits einen Schritt entgegenzukommen. "Ich hoffe, dass wir nicht nur ein Zeichen der Israelis sehen, sondern dass auch die Palästinenser weiterkommen und etwa etwa in Fragen der Sicherheit Fortschritte machen."
Die arabischen Staaten müssten Israel ihren guten Willen demonstrieren, sagte Obama.
Die Bemühungen um einen Nahost-Frieden und die Rolle der arabischen Staaten dabei standen im Mittelpunkt der Begegnung zwischen Obama und Mubarak. Es war der erste Washington-Besuch des ägyptischen Staatschefs seit fünf Jahren.
Mubarak und Obama waren sich erstmals am 4. Juni in Kairo begegnet, als Obama dort seine "Rede an die islamische Welt" hielt. Dabei hatte er auch Israel mit deutlichen Worten aufgefordert, seine Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten zu beenden.
Bei dem Treffen in Washington äußerte sich auch Mubarak zuversichtlich über die Chancen, die Konfliktparteien im Heiligen Land zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Die arabischen Staaten seien in diesem Fall bereit zu helfen, sagte der 81-jährige ägyptische Präsident. Die Frage der jüdischen Siedlungen in den palästinensischen Autonomiegebieten sei entscheidend für die Wiederaufnahme der Friedensgespräche.
Zum Nahost-Friedensprozess erklärte er, die Palästinenser-Frage habe bei dem Treffen mit Obama eine große Rolle gespielt, weil sie grundlegende Bedeutung und "Auswirkungen auf die Welt, die Region...und auch auf die Vereinigten Staaten hat".
Mubarak äußerte sich ferner lobend über Obamas Rede Anfang Juni in Kairo. "Die muslimische und die islamische Welt haben die Bedeutung des Kairo-Besuchs sehr geschätzt, denn die islamische Welt dachte, dass die USA gegen den Islam seien, aber diese großartige, fantastische Rede hat alle diese Zweifel zerstreut", sagte Mubarak.
Obama will nach ägyptischen Angaben im September einen neuen Friedensplan für den Nahen Osten vorlegen. Obama hoffe, dass der neue Entwurf zu Beginn des neuen Sitzungsjahres der UN-Vollversammlung vorgestellt werden könne, sagte ein Sprecher von Ägyptens Staatschef Husni Mubarak nach dessen Treffen mit Obama.
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(sueddeutsche.de/Reuters/dpa/AFP/odg/gba)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Dies Zitat sagt eigentlich schon alles. Die, die enteignet und entrechtet wurden seit Jahrzehnten, denen man einen eigenen ordentlichen Staat verweigert, die müssen den Besatzern ihren guten guten Willen demonstrieren.
Eine verkehrte Welt, aus der offenbar Barak Obama auch nicht ausbrechen mag.
Da bin ich noch etwas skeptisch. Solange wenigstens, wie Obama allen UN-Resolutionen zum Trotz Jerusalem beharrlich als die Hauptstadt Israels bezeichnet.
Feststeht, das 290.000 Siedler auf palestinensischem Gebiet wohnen und keine Siedlungen geräumt werden. Dann gibt es da noch die Haarspalterei zwischen Siedlungen und "Außenposten". Von letzteren liest man anläßlich dier Verhandlungen nichts. Eigenartig ist auch die "Erweiterung" von illegalen Siedlungen, weil sich die illegalen Siedler schließlich vermehren.
Hier wird Völkerrecht in Permanenz gebrochen und selbst wenn Herr Obama das auch so sieht, fragt sich doch ob es in seiner Macht steht das zu ändern.
Das Verhältnis der USA zu den muslimischen Ländern der Welt wird u.a. auch an der Art der Unterstüzung Israels gemessen. Verbessern wird es sich erst wenn die USA ihren unartigen Freunden einmal wirklich auf diue Finger klopft.
1. Die versprochene Gesundheitsreform droht auf der Strecke zu bleiben oder höchstens noch stark verwässert realisiert zu werden!
2. Ein eigener Palästinenser-Staat ist in ebenso weiter Ferne wie seit Jahrzehnten,
DENN der Bau von Siedlungen geht zumindest in OST-Jerusalem weiter und noch keine einzige der vielen illegalen Siedlungen in der Westbank wurde von Israel geräumt!
3. Afghanistan erweist sich als die wirkungsvollste "Grube", die Bush seinem Nachfolger, bewusst oder unbewusst, gegraben hatte, nämlich die Mär von den Schuldigen an 9/11, auf die Obama -leider nicht nur im Wahlkampf, sondern inzischen auch in der Wirklichkeit- herein fiel zum Beweis seiner Fähigkeiten auch als Kriegsherr!
DENN trotz inzwischen rund 100.000 fremder Besatzungstruppen musste der kommandierende US-General dieser Tage einräumen, die Sitiuation sei schlechter als 2001! Und das Ergebnis der morgigen "Wahlen" wird erneut zeigen, wie es um Afghanistan wirklich steht!
Dass OBAMA bei derart grossen Misserfolgen im Gespräch mit Mubarak zum letzten Strohhalm greift indem er die israelische Behauptung wiederholt und als Erfolg ausgibt, es seien keine neuen Siedlungen mehr genehmigt worden, zeigt überdeutlich, wie es um Obama und dessen gute Absichten und Ziele dür den Nahen Osten in Wirklichkeit steht!
Die Frage nach den URSACHEN und den Nutzniessern für diese Entwicklung lässt sich vergleichsweise leicht beantworten:
Es sind die weltweit, besonders aber in den USA wirklich Mächtigen aus dem Finanzsektor, Stichwort "Wall Street" und der US-(Waffen-)Industrie, denen schon immer und noch immer so ziemlich jedes Mittel recht ist, um ihre Macht zu zementieren - und noch reicher und mächtiger zu werden!
Jetzt "fehlt" eigentlich nur noch der Überfall auf den mit Multi-Millionen-Aufwand -Bush spendierte offiziell wenigstens 400 Millionen Dollar dafür- erfolgreich verteufelten IRAN der Mullahs, um exakt denselben Kreisen zu Willen zu sein!
Schöne Aussichten? Auf einen Dritten Weltkrieg? Warten wir`s ab! WIR können sowieso nichts daran ändern!
"In Prinzip Schalit auch ein Mörder...."
Ach ja? Hat er irgendwen getötet? Wissen Sie das ? Oder ist das jetzt einfach mal ne armselige unterstellung für die es keine Ansatzpunkte gibt? Ich denke eher zweiteres...
Paging