Seite Drei zum Ablauf der G-20-Eskalation Dann kracht's

Molotowcocktails, Pflastersteine, Zwillen, Eisenstangen: Die Randalierer nahmen es in Kauf, Polizisten zu verletzen oder gar zu töten.

(Foto: imago/xim.gs)

Interne Papiere aus Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt belegen: Schon vor dem G-20-Gipfel war klar, dass es in Hamburg zu schwerer Gewalt kommt. Der genaue Ablauf einer vermeidbaren Eskalation.

Von Peter Burghardt, Thomas Hahn, Georg Masolo, Nicolas Richter und Ronen Steinke

Am Freitagabend der vergangenen Woche protestiert der 30-jährige M. gegen den Gipfel der G-20-Staaten in Hamburg. Er geht nicht etwa durch die Straßen und reckt ein Transparent in die Höhe, sondern steht auf einem Baugerüst. Von dort und vom Dach aus greifen circa 30 Vermummte die Polizei unten auf der Straße an, mit Zwillen und Wurfgeschossen; ferner sind sie mit Molotowcocktails und Eisenstangen bewaffnet.

Die Polizei traut sich wegen der Gefahr, erschlagen oder angezündet zu werden, kaum noch in ...