Rote Flora im Schanzenviertel
Rote Flora

Hamburgs Oase des Unfriedens

Nach dem G-20-Gipfel wurde die Rote Flora als Keimzelle der Krawalle beschuldigt. Ein Jahr später gibt es das linke Kulturzentrum immer noch - weil die Betreiber ein eigenes Militanz-Modell entwickelt haben.

Von Thomas Hahn, Hamburg

G20-Sonderausschuss macht 'Anhörung vor Ort'
Ausschusssitzung zu G-20-Krawallen

Ein Forum der Bürgerwut

Etwa 300 Hamburger machen ihrem Frust über die eskalierten Proteste im vergangenen Sommer bei einer öffentlichen Anhörung Luft. Den Verantwortlichen von Polizei und Politik bleibt nichts anderes übrig, als ohnmächtig zuzuhören.

Von Thomas Hahn, Hamburg

G-20-Gipfel

Auslandsrazzien der Soko "Schwarzer Block"

Nach den Krawallen in Hamburg suchen deutsche Ermittler nun auch in Italien, Frankreich, der Schweiz und Spanien nach Verdächtigen.

Von Thomas Hahn, Hamburg

G-20-Gipfel

Aufklärung für alle

Gut, dass gegen autonome Gewalttäter ermittelt wird. Aber auch die Polizei muss sich ihrer Verantwortung stellen.

Von Peter Burghardt

Jahresrückblick 2017 - Hamburg
G-20-Gipfel

Europaweite Durchsuchungen wegen G-20-Krawallen

Bei den Razzien gehe es vor allem um die Ausschreitungen in der Hamburger Elbchaussee. Die umstrittene deutsche Soko Schwarzer Block bekommt dabei Amtshilfe. Durchsucht werden offenbar Wohnungen und linke Szenetreffs.

G20-Gipfel  - Demonstration
Sonderausschuss zu G-20-Gipfel

Polizei verteidigt Vorgehen bei Hamburger Krawallen

Die Aufarbeitung des Geschehens rund um das G-20-Treffen läuft zäh. Bei der vergangenen Sitzung des Sonderausschusses gibt die Polizei Fehler zu - nennt den Einsatz aber "alternativlos".

Von Thomas Hahn, Hamburg

G-20-Treffen

Auf Werbetour für den Freihandel

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sucht im Streit mit den USA den Kompromiss. Man wolle die Märkte auch künftig offen halten, allerdings müsse diese Haltung allen Beteiligten Vorteile bringen.

Von Cerstin Gammelin, Buenos Aires

FILE PHOTO: People holding mobile phones are silhouetted against a backdrop projected with the Twitter logo in Warsaw
Meinungs- und Informationsfreiheit

Polizei darf Nutzer auf Twitter nicht einfach blockieren

Das verletze die Grundrechte, argumentieren die Wissenschaftliche Dienste des Bundestages. Trotzdem können sich Bürger in sozialen Medien nicht alles erlauben.

Von Hakan Tanriverdi

G-20-Gipfel

Dreieinhalb Jahre Haft für Flaschenwurf bei G-20-Protest

Der Verurteilte verletzte einen Polizisten dadurch leicht an der Hand. Es ist die bislang höchste Strafe im Zusammenhang mit den Krawallen am Rande des Gipfels in Hamburg.

G20-Prozesse vor Hamburger Gerichten
G 20 in Hamburg

Blöd gelaufen

Nach außen treu zum Koalitionspartner SPD stehen, intern Widerworte geben: Der G-20-Gipfel hat Hamburgs Grünen die Grenzen ihrer Macht aufgezeigt. "Wir konnten uns nicht durchsetzen", resümiert Justizsenator Till Steffen.

Von Thomas Hahn, Hamburg

Pk der Hamburger Polizei und Staatsanwaltschaft zu G20
Öffentlichkeitsfahndung

Die Methode Barbie

Die G-20-Ermittler stellen eine Minderjährige an den Pranger. Das zeigt das Problem einer Fahndung, die vor lauter Eifer das Augenmaß verliert.

Kommentar von Thomas Hahn, Hamburg

Pk der Hamburger Polizei und Staatsanwaltschaft zu G20
G-20-Gipfel

Die G-20-Ermittler hilfssheriffisieren die Öffentlichkeit

Der Fahndungsexzess nach dem G-20-Gipfel ist nicht nur rechtswidrig, sondern auch unverhältnismäßig und hilflos.

Kommentar von Heribert Prantl

German Chancellor Merkel looks on at a CDU/CSU parliamentary group meeting at the Bundestag in Berlin
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

G20- Polizeieinsatz im Schanzenviertel
Ermittlungen

G 20 ist keine Lizenz zum Rechtsbruch

Die Ermittler haben zur Fahndung nach G-20-Chaoten 100 Fotos und Videos ins Netz gestellt. Dieser Internet-Pranger ist gesetzeswidrig.

Kommentar von Heribert Prantl

G20 Gipfel - Proteste
G-20-Gipfel

Polizei rechtfertigt Öffentlichkeitsfahndung nach G-20-Gegnern

Die Soko Schwarzer Block sucht mit Fotos und Videos Tatverdächtige. Linksautonome reagieren, indem sie ihrerseits Fotos von Polizisten veröffentlichen.

G-20-Gipfel

Das ganze Desaster

Ermittlungen gegen die linke Szene klären die Randale nur teilweise auf.

Von Peter Burghardt

Bundesweite Razzien in linksextremer Szene
Gipfel-Krawall

Polizei will bei G-20-Ermittlungen öffentlich fahnden

Fünf Monate nach dem Gipfel endet eine bundesweite Razzia gegen Linke ohne Verhaftung. Zugleich verurteilt ein Hamburger Gericht einen Demonstranten zu mehr als drei Jahren Gefängnis.

Von Peter Burghardt, Hamburg

Jahresrückblick 2017 - Hamburg
Hamburg

G-20-Geschädigte fühlen sich im Stich gelassen

Schnelle Hilfe versprachen Hamburg und die Bundesregierung nach den Krawallen im Juli. Doch bei den Kleinunternehmern ist noch immer nichts angekommen.

Von Thomas Hahn, Hamburg

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt zur Cybercrime 2016
Staatsgewalt auf Social Media

Hier spricht die @Polizei

Hundefotos, Fahndungsaufrufe, Krisenkommunikation: Polizeiwachen twittern und posten zunehmend auf Facebook, nicht immer mit optimalem Ergebnis. Wie ernst nehmen sie ihren Online-Auftritt?

Von Jana Anzlinger

G 20

Falsch gespeichert

Mehreren Journalisten wurde der Zugang zum G-20-Gipfel verweigert - zu Unrecht. Nun geben sich Bundes- und Landesbehörden gegenseitig die Schuld.

Von Stefan Braun, Berlin

G-20-Prozesse

Hamburgs Justiz will den Linksextremen ihre Grenzen aufzeigen

Sechs Monate auf Bewährung für einen polnischen Kunststudenten, 31 Monate für einen 21-jährigen Niederländer: Die ersten Urteile zu den G-20-Krawallen fallen überraschend hart aus.

Von Thomas Hahn, Hamburg

Erster Prozess zu G20-Ausschreitungen
G-20-Gipfel

Mehr als zwei Jahre Haft für Flaschenwerfer

Der erste Prozess nach den G-20-Krawallen endet mit einem Paukenschlag: Der Richter fällt ein deutlich härteres Urteil als von der Staatsanwältin gefordert.

G20-Gipfel - nach den Ausschreitungen
Weniger Einnahmen am G-20-Wochenende

Hamburger Unternehmer fordern Entschädigung für G-20-Wochenende

Ein Härtefallfonds zahlt nur, was die Randalierer während des Gipfels zerstört haben. Aber wer gleicht die Umsatzeinbußen der Firmen aus?

Von Thomas Hahn, Hamburg

G-20-Gipfel

Zweifelhafte Grundlage

Sechs Wochen nach dem Entzug ihrer Akkreditierungen beim G-20-Gipfel in Hamburg haben die ersten betroffenen Journalisten Auskunft vom Bundeskriminalamt bekommen. Die Begründungen sind nach Ansicht von Experten zum Teil falsch, zum Teil rechtswidrig.

stach1+jetzt
jetzt
Festnahmen während G20

Taucherbrille, Pfefferspray und Bengalos im Rucksack

Stanislaw sitzt seit dem G-20-Gipfel in Untersuchungshaft. Aber wollte der junge Pole wirklich Krawall machen oder ist er nur ein Sündenbock?

Von Nadja Schlüter